09.10.04

GIGS IN DER SCHWEIZ UND IN ÖSTERREICH

Im Rahmen der Emergenza Special Tour haben wir im Karlsruher Vorzeige-Club Subtage erfolgreich an einem Contest teilgenommen. Von den sechs Mitgliedern der Fachjury stimmten vier für uns und bescherten uns damit zwei phänomenale Auftritte: Wir spielen am 22. Oktober in Bern sowie am 23. Oktober in Wien. Headliner an beiden Tagen ist ITCHY POOPZKID aus Eislingen.

04.10.04

TOUR DIARY – 02.10.04 | LAUPHEIM, Gartenheim, Kneipennacht

Aufgrund unseres Unfalls eine Woche zuvor, musste wir uns für unseren 60. Auftritt nach einem anderen Gefährt umsehen. So führten uns unsere Wege am 2. Oktober also zur Autovermietung Heinzelmann, wo wir einen Mercedes Vito mieteten und diesen dann vor dem Stinnes mit unserem Zeug voll räumten. Das Fahrzeug war wie gemacht dafür: Alles passte genau rein. Nix konnte verrutschen. Wir legten die neue PAPA ROACH-CD ein und düsten los…

In Laupheim angekommen hatten wir zunächst Probleme das „Gartenheim“ zu finden. Sédon wollte einen Passanten nach dem Weg fragen. Allerdings stotterte er ziemlich wirr daher, so dass der Passant der Ansicht war, eisan Done sei besoffen. Nach einer kurzen Irrfahrt standen wir schließlich vor dem Gartenheim. Sah von außen ziemlich trostlos aus. Es glich eher einem großen Wohnhaus als einer Wirtschaft und lag voll in der Pampa. Außerdem war es geschlossen und vom Wirt war weit und breit keine Spur.

Nach kurzer Wartezeit kurvte ein weiterer Mercedes Vito daher und ein glatzköpfiger Mann stieg aus. Der Chef das Gartenheims stellte sich als „Eckhard“ vor, was bei Nippel und Sédon sofort Gelächter hervor rief. In Anlehnung an den legendären Brösel-Film „Werner – Beinhart“ heiß es bei den beiden nun ständig: „Ääääckhaaaaard, die Russen sind im Kellääää!!“ Als das überhand nahm, versuchte Jojo seine kindsköpfigen Kollegen zur Vernunft zu bringen: „Jetzt herat mol auf! Was denkt denn der von uns??“ 🙂

Das Gartenheim war ziemlich riesig. Während Eckhard Tische und Stühle beiseite räumte, bauten wir unsere Anlage auf und checkten anschließend den Sound. Erstaunlicherweise klang unsere Anlage an diesem Tag so gut wie selten zuvor. Relativ schnell waren wir mit dem Sound zufrieden und ließen uns von Eckhards Belegschaft – drei netten Blondinen – bedienen. Nippel ging nach draußen und machte im Eingangsbereich Bekanntschaft mit Andi, der vor dem Gartenheim für den Verkauf von Eintrittsbändeln zuständig war. Er erklärte sich sofort dazu bereit, auch unsere CDs zu verchecken. War wirklich ein netter Kerl!

Als unser Auftritt näher rückte, gab es sogar was zu essen. Von dem üppigen und wohlschmeckenden Mahl gestärkt, warteten wir anschließend auf Gäste. Aber die kamen nicht! So schäkerten wir also mit der Belegschaft herum, bis sich schließlich doch ein paar Leute ins Gartenheim verirrten. Vor nicht viel mehr als zehn Gästen begannen wir unser Unplugged-Set. Das hört sich jetzt vielleicht blöd an, aber trotz den wenigen Gästen legten wir an diesem Tag eine nie da gewesenen Spielfreude an den Tag. Vor allem als wir E-Gitarre und E-Bass einstöpselten, waren wir nicht mehr zu bremsen! Unsere unerklärlich gute Laune steckte an: Auch wenn der große Besucheransturm an diesem Abend ausblieb, wurden es mit der Zeit immer mehr Gäste – und die waren absolut begeistert!!

Vielleicht war es gerade der kleine Besucherrahmen, der diesen Abend so besonders machte: Nahezu jeder Gast, der das Gartenheim betrat, wurde von uns persönlich begrüßt: „Hallo!! Komm rein! Trink was!!“ Viele betraten darauf hin lachend den Gasthof und bleiben den ganzen Abend. Durch die persönliche Atmosphäre waren wir absolut locker und spielten wie entfesselt. Unsere Ansagen fielen ungewohnt lang und ausschweifend aus, doch unerklärlicherweise fand fast jeder Gast gefallen daran. Die Pausen zwischen unsere einzelnen Turns nutzen wir, um zu einzelnen Gästen an den Tisch zu sitzen und mit ihnen was zu trinken. So machten wir mit zig Leuten Bekanntschaft, die allesamt (!!!) nett waren. Unglaublich, aber wahr: Es sollte an diesem Abend kein einziges Arschloch aufkreuzen. Das gab es selten zuvor!! 🙂

Wir rockten was das Zeug hielt und machten schlichtweg was wir wollten – den Gästen gefiel es! Sédon spielte auf Wunsch ein Schlagzeug-Solo. Dank Funksender konnten Jojo und Nippel beim Spielen durch’s ganze Lokal rennen. Vor allem Nippel machte davon Gebrauch: Mal rannte er Bass spielend nach draußen, um nach Türsteher Andi zu sehen, mal setzte er sich zu Gästen an den Tisch und mal drehte er mitten im Song ein Runde durch die Küche und erfreute dort die arbeitende Gartenheim-Belegschaft. Jojo begrüßte eine Besucherin durchs Mikro wie folgt: „Hey du, kann es sein, dass wir uns kennen??“ Völlig perplex stand das Mädel in der Eingangstür und verneinte kopfschüttelnd. Jojo: „Doch, ich kenn dich! Du warst gestern beim Kieran Goss-Konzert hier in Laupheim! Wir waren da auch!!“ Erstaunt starrte sie uns an und erinnerte sich schließlich doch noch an unsere wunderhübschen Visagen. Auch Sonja (so hieß die Gute) nahm schließlich Platz und blieb den ganzen Abend…

Wir spielten und spielten – die mittlerweile knapp 40 anwesenden Gäste wollten uns nicht aufhören lassen. Bei „Forward“ lagen Jojo und Nippel rockend am Boden, Sédon trommelte außergewöhnlich lange Finishes und es war einfach nur herrlich! Also zumindest für uns!! Doch die wenigen Gäste waren ähnlicher Meinung: Zum einen sah man es an ihren Gesichtern, zum anderen wurde eine Zugabe nach der anderen verlangt und zu guter Letzt gab es in den Pausen sowie nach dem Spielen nur Lob zu hören! Besonders witzig war ein Gast, der uns während dem Auftritt einen Zettel vor die Füße legte. Aufschrift: „Ohne Witz!! Beschde Kapelle heit!“ Na wenn das mal kein Kompliment ist! Dankeschön!!

Gegen halb eins beendeten wir unseren Gig und setzten uns zu einer Gruppe von Gästen an den Tisch. Als nach und nach weitere Gäste ins Gartenheim kamen, wurde gut 20 Minuten nach unserem Auftritt nach weiteren Zugaben verlangt. Fest entschlossen unsere Instrumente nicht mehr anzurühren, verneinten wir. Doch sie sollten es dennoch schaffen: Auf einmal ertönten wieder einzelne „Zugabe!!“-Rufe bis schließlich das gesamte Lokal lautstark in den Sprechchor einstieg. Wir beratschlagten uns. Als Jojo nur aufstand verwandelten sich die „Zugabe!!“-Rufe in einen tosenden Applaus!! So spielten wir also drei weitere Unplugged-Songs. Dann war aber endgültig Schluss.

Nun gab es einen regelrechten Ansturm auf unsere CDs. Okay, „Ansturm“ ist vielleicht ein bisschen übertrieben. Trotzdem schafften wir es an diesem Abend unglaubliche zwölf (!) CDs unters Volk zu bringen. Wenn man mal bedenkt, dass im Laufe des Abends insgesamt vielleicht 50 Leute im Gartenheim gewesen waren, dann war das absolut beachtlich. Prozentual gesehen mit Sicherheit unsere bis dato beste Quote! Sogar besser als bei unserer CD-Release (70 CDs auf 300 Leute)!!

Aber wir wollen diese Abend nicht an einer nüchternen CD-Verkaufs-Statistik fest machen. Es war einfach absolut geil im ziemlich leeren Gartenheim zu rocken! Vom Spielspaß her gesehen war dieser Auftritt mit Sicherheit einer der besten!! 🙂 🙂 🙂

Im Anschluss an unsere Extra-Zugabe setzten wir uns zu Sonja und ihren Kollegen an den Tisch und gaben Autogramme – wie große Rockstars das halt so machen. Mit Widmung und so. Gell, Sonja!! 😉

Als wir uns irgendwann so ziemlich von allen Gästen per Handshake verabschiedet hatten, bauten wir unser Anlage ab und schleppten sie nach draußen in den Vito. Zwei Betrunkene (freundliche Betrunkene!!) waren noch immer da. Einer freute sich wie ein kleines Kind und versuchte auf Jojos Klampfe „Smoke On The Water“ zu spielen. Als irgendwann auch diese beiden von Dannen zogen und wir unseren kompletten Ramsch im Bus hatten, verabschiedeten wir uns herzlich von den Blondinen, die uns während dem gesamten Abend so rührend bedient hatten. Anschließend setzten wir uns zu Eckhard an den Tisch und unterhielten uns. Er machte uns sogar noch Kaffee!! Nippel wollte natürlich keinen. Zu guter Letzt trugen wir uns noch ins Gästebuch des Hauses ein und fuhren zufrieden nach Hause…

Für einen absolut außergewöhnlichen Abend bedanken wir uns bei: Äääääckhaaaaard, den blonden Mädels hinterm Tresen, CD-Verkäufer Andi, der Autovermietung Heinzelmann, Norbert, Annika, ihrem polnischen Freund, Sonnenschein Sonja, Jojos Verwandtschaft und all den anderen Gästen, die diesen Abend so außergewöhnlich gemacht haben!

27.09.04

TOUR DIARY – 25.09.04 | CALW, Dudelsack, Kneipennacht

Wer hätte gedacht, dass wir hellseherische Fähigkeiten haben?? Wir jedenfalls nicht. Und im Zusammenhang mit der Kneipennacht in Calw hätten wir auf diese Erkenntnis gut und gerne verzichten können…

Da wir zu dieser Kneipennacht unsere Anlage aus dem Bandraum mitnehmen mussten, brauchten wir mal wieder nen Bus. Woher nehmen und nicht stehlen?? Wir fragten einfach Gaisi, der uns bereitwillig seinen Afri-Cola-Bus zur Verfügung stellte. Bereits im Rahmen der Dreharbeiten zum Video-Clip von „Exhausted“ waren wir des öfteren mit seinem Gefährt unterwegs gewesen.

Einige Tage vor der Calwer Kneipennacht unterhielten wir uns in der Band mehrmals über Versicherungsfragen. Vor allem Nippel war es, der immer wieder die Frage einwarf: „Was ist, wenn uns mit dem Bus mal was passiert??“ Auch mit Gaisi sprach man darüber. Und nicht nur das: Man sah sich sogar nach Alternativen um: Sédons Anhänger war beispielsweise im Gespräch. Oder auch die Autovermietung Heinzelmann. Wir beschlossen nach Calw nochmals mit Gaisis Bus zu fahren. Danach wollten wir uns eine Lösung überlegen.

So trafen wir uns also am 25. September gegen 14.30 Uhr vor dem Stinnes und luden unser Equipment in den Bus. Ausnahmsweise waren wir wirklich nur zu dritt. Keine Helfer. Keine Frauen. Nur Jojo, Nippel und Sédon. Nach einer halben Stunde ging’s los.

In Balingen passierte dann das, was passieren musste: Busfahrer Jojo sah sich mit den Worten: „Wo goht’s na??“ nach Verkehrsschildern um. Einige Meter vor uns war eine Ampel. Und die war grün! Unglücklicherweise wechselte ein BMW gerade die Spur. Der Mercedes dahinter musste stark bremsen und hielt an. Als wir drei die Situation erkannten war’s schon zu spät. Jojo stieg zwar voll in die Eisen, doch aufgrund der nassen Fahrbahn und unserer schweren Ladung reichte es nicht mehr: Wir rutschten mehrere Meter und krachten dem Mercedes voll ins Heck. Noch bevor wir ausstiegen, versuchte Sédon den fluchenden Jojo zu beruhigen. Danach gingen wir zum Mercedes und sagten erst mal „Hallo“. Erleichtert nahmen wir zur Kenntnis, dass der Familie nix passiert war. Die zwei kleinen Kinder auf dem Rücksitz hatten sich zwar ziemlich erschrocken, doch als ihnen ihre Mutter gut zuredete, beruhigten sie sich relativ schnell wieder. Wir unterhielten uns in erster Linie mit dem freundlichen Familienvater und mit den beiden Insassen des BMWs, die ebenfalls hinzu gekommen waren.

Der Rest war dann Standard. Polizei und so. Glücklicherweise waren die Beamten sehr nett und verständnisvoll. Und das obwohl Jojo seinen Führerschein nicht bei sich hatte. Wir klärten was zu klären war und waren froh, als uns die Beamten grünes Licht zur Weiterfahrt gaben. So kamen wir also mit einer knappen Stunde Verspätung doch noch nach Calw.

Der „Dudelsack“ war eine heimelige Kneipe mit einer kleinen Bühne am hinteren Ende und einer großen Rundum-Bar in der Mitte. Obwohl wir bekanntlich nur zu dritt sind, war’s selbst für uns ziemlich eng auf dieser Bühne. Während wir aufbauten unterhielten uns immer wieder mit dem netten Dudelsack-Chef und seiner nicht weniger netten Belegschaft. Fast alle (auch der Chef) sprachen einen osteuropäischen Akzent. Aus welchem Land sie kamen, erfuhren wir im Laufe des Abends nicht. Jedenfalls scheint Gastfreundschaft dort wichtig zu sein, denn wir wurden sehr liebevoll umsorgt. Um halb acht gab’s sogar was zu essen (Pommes mit Gyros und Soße). Herrlich! 🙂

Mit vollem Magen musizierten wir gegen 20.15 Uhr munter drauf los. Anfangs taten wir uns schwer, das Publikum auf unsere Seite zu ziehen. Fast während unserem gesamten Unplugged-Set war der Lärmpegel im Gasthaus enorm hoch. Kaum jemand schien Interesse an uns zu haben.

Nach knapp anderthalb Stunden probierten wir’s dann mit „Gewalt“ und stöpselten E-Gitarre und E-Bass ein – und siehe da: Die Leute bemerkten auf einmal, dass eine Band spielt! Je später die Stunde, desto ausgelassener Wurde das Publikum. Vor der Bühne bewegte man sich zum Sound. Speziell unsere Bekannten aus Nagold, die uns mal wieder nachgefahren waren, hatten ihre helle Freude und sangen sogar bei unseren eigenen Songs mit!

Ungefähr jede Stunde legten wir eine kleine Pause ein. Die enorme Hitze im Dudelsack war schier nicht zu ertragen. Einmal fing eine Frau an zu maulen: „Jetzt bin grad seit fünf Minuten da – und ihr macht schon Pause!“ Jojo meinte: „Mag sein, aber wir spielen schon seit ner Stunde!“ Frau: „Aber das ist es jetzt schon die dritte Kneipe, wo das so läuft!“ Blablabla… Als die Gute dann irgendwann unverschämt wurde, meinten Jojo und der dazu gekommene Nippel praktisch gleichzeitig: „Dann haben Sie halt Pech gehabt!“ und begaben sich nach draußen an die frische Luft.

Vor der Eingangstür des Dudelsack war’s recht kurzweilig. Entweder wir unterhielten uns mit dem netten Kerl, der Eintrittsbändel sowie unsere CDs vercheckte oder mit irgendwelchen Passanten. Witzig war, als ein vor Schweiß dampfender Sédon vor der Tür sein Cola-Weizen schlürfte und einer zu ihm sagte: „Lass mich raten: Schlagzeuger??“ Manche kannten uns aus dem Programmheft der Kneipennacht. Andere wiederum fragten uns: „Wer spielt da drin??“

Die Tatsache, dass man bei einer Kneipennacht in einer fremden Stadt meist nicht erkannt wird, ist äußerst spaßig und oft auch aufschlussreich: Es ist natürlich schön, wenn man irgendwo vorbei läuft und ein Gast sagt zu einem anderen: „Hey, die im Dudelsack sind echt gut!“ Als wir so im Dudelsack unsere Runden drehten war auch manchmal folgendes zu hören: „Jetzt machen die schon wieder Pause!“ Darauf hin meinte Nippel zu seinen Kollegen: „Jo, echt wohr. Solche Wichser! Immer Pause!!“ Keine Ahnung, ob der Betreffende das verstanden hat. Blöd geschaut hat er jedenfalls… 🙂

Zwischen unseren Pausen machten wir auch ab und zu Musik. Und zwar bis spät in die Nacht. Erst gegen 1.00 Uhr war Schluss mit Sound. Die meisten Leute dachten jedoch gar nicht daran heim zu gehen. Das Abbauen im noch immer rammelvollen Dudelsack praktisch unmöglich. So unterhielten wir uns halt mit allen möglichen Leuten. Oder wir unterhielten uns mit uns selber. Coleslaw kann sich ziemlich lange selbst unterhalten. Jeder, der uns näher kennt, weiß auch, was nach der Musik unsere Lieblingsbeschäftigung in der Band ist: Leute imitieren! An diesem Tag war vor allem Done recht fit. Jojo und Nippel lachten des öfteren Tränen, als er mal wieder… ach, ihr würdet es eh nicht verstehen! 🙂

Nach einiger Zeit konnten wir dann mit dem Abbauen beginnen. Wir zwängten unser Zeug durch die Leute und freuten uns jedes Mal, wenn einer von der Dudelsack-Belegschaft kam und uns den Weg frei bahnte. Während dem Abbauen unterhielten wir uns mit den Nagoldern, die mal wieder den ganzen Abend bei uns geblieben waren.

Als endlich alles im Bus war, tranken wir noch einen mit dem Dudelsack-Chef und seiner Belegschaft. Während es Jojo und Nippel bei Antialk beließen, kippte Sédon sein gutes altes „Zäpfle“. Der Chef war sehr gesprächig und interessiert. Als er irgendwann von einer Kalaschnikow erzählte, meinte sein Nebensitzer: „Der Chef hat ne große Klappe und nix dahinter. Der (und er deutete mit dem Zeigefinger auf einen seiner Kollegen, welcher sehr schweigsam war) sagt nie ein Wort, aber der besorgt dir eine!!“ Wir mussten ziemlich lachen. Vor allem, weil die Reaktion des schweigsamen Kollegen nicht etwa aus Widerspruch, sondern lediglich aus einem coolen Grinsen bestand… 🙂

Gegen 3.00 Uhr verabschiedeten wir uns. Wir schauten noch kurz auf der After-Show-Party in einer Sporthalle vorbei, wo auch die Nagolder waren. Auch zu denen sagten wir noch „Tschüss“. Danach fuhren wir mit Gaisis lädiertem Bus gen Heimat. Wieder war Jojo am Steuer. Sédon und Nippel versprachen wach zu bleiben. Sédons Versprechen verwandelte sich bereits nach wenigen Minuten in eine Lüge. Anfangs versuchte Nippel noch, ihn mit einer Mineralwasserflasche wach zu halten. Irgendwann ließ er ihn dann aber schlafen und freute sich jedes Mal, wenn sein Kopf noch vorne knippte. Jojo und Nippel unterhielten sich über die Geschehnisse des Tages und versuchten sich mit METALLICA wach zu halten, während der Bus durchs Regenwetter brauste.

Wie drei Steine fielen wir zu Hause ins Bett. Sédon pennte bis um dreiviertel zwei. Nippel wurde um kurz nach eins von Jojos Anruf geweckt: „Hey Nippel, ich hab grad bei dem Polizist von gestern angerufen, wegen meinem Führerschein. Der war voll cool drauf und hat sich für Coleslaw interessiert. Ich schick ihm ne CD…“

Wir danken: Unserem Schutzengel, der freundlichen Familie aus dem Mercedes, den freundlichen Insassen aus dem BMW und den freundlichen Polizisten für ihr Verständnis, Gaisi für seinen Bus und seine Coolness, dem Chef und der gesamten Dudelsack-Belegschaft für ihre Gastfreundschaft, den Nagoldern für ihre Treue und unserem CD-Verkäufer für seine Hilfe.

Fazit des Tages: „Heit isch dr Loh scho na ganga, en da Minus nei!“

23.09.04

HOMEPAGE KOMPLETT

Mit PICS und DOWNLOADS sind nun auch die letzten beiden Rubriken unserer neuen Homepage ins Netz gegangen. In der nächsten Zeit werden diese noch vervollständigt.

Wir werden uns Mühe geben, unsere Page stets so aktuell wie möglich zu halten. Speziell bei der Rubrik PICS könnt ihr uns hierbei behilflich sein: Falls ihr Lust habt Fotos bei unseren Auftritten zu machen bzw. falls ihr bereits welche daheim habt – lasst sie uns einfach zukommen und dann werden sie auf unserer Website veröffentlicht. Aus technischen Gründen empfiehlt es sich hierbei ausschließlich Fotos mit Querformat zu verwenden.

Jetzt aber erstmal viel Spaß beim anschauen unserer PICS aus den letzten zwei Jahren Coleslaw!!

16.09.04

COLESLAW FANCLUB

Die beiden Coleslaw Fans Nora und Doris haben im Internet einen Coleslaw Fanclub gegründet. Wir sind ähnlich überrascht wie ihr, denn auch wir haben noch bis vor wenigen Tagen nichts davon gewusst. Während manche Inhalte der Fanpage von unserer offiziellen Website stammen, gibt es auch interessante neue Rubriken: So besteht beispielweise die Möglichkeit, sich unter COMMUNITY in einem umfangreichen Forum mit anderen Usern aus zu tauschen. Des weiteren sind unter PHOTOS bereits Bilder von unserem Videodreh online. Überzeugt euch selbst: Coleslaw Fanclub

13.09.04

TOUR DIARY – 11.09.04 | BAD SAULGAU, Café Bar Forum, Musiknacht

Eigentlich war es nicht weiter verwunderlich, dass wir auch bei der dritten Bad Saulgauer Musiknacht im Café des Stadtforums auftreten sollten, da wir in den letzten beiden Jahren durchgehend volles Haus hatten. Alle guten Dinge sind bekanntlich drei! Und unsere Combo besteht bekanntlich aus drei Mitgliedern! Und Eigenlob stinkt bekanntlich… 🙂

Zu Sache: In den Tagen vor diesem Auftritt hatten wir in Stuttgart einen Video-Clip zu unserem Song „Exhausted“ gedreht. Ich will da jetzt nicht viel dazu sagen, außer dass es absolut geil war!! Näheres erfahrt ihr später (sprich: dann, wenn das Video fertig ist und das dauert noch ein Weilchen).

Jedenfalls waren wir von den sehr anstrengenden Dreharbeiten (und von den Feierlichkeiten danach; Anm. d. Red.) ziemlich erschöpft. Trotzdem nahmen wir die Strapazen des Aufbaus auf uns und freuten uns natürlich, als sich gegen Abend die (das?) Café Bar Forum mit vielen Gästen füllte.

Als Vorband hatten wir die High-School-Rocker von TOS aus Aulendorf engagiert – drei nette Jungs, die ich fast schon als „Kumpels“ bezeichnen würde, wenn da nicht ihr bescheuerter Gitarrist wäre, der… naja – immerhin hatte er seine nette Freundin Dani dabei und machte dadurch seine Anwesenheit zumindest teilweise wieder gut… 🙂

Okay, ernsthaft: Neben Drummer Jürgen uns Bassist Joe ist auch Gitarrenmann Chris ein echt liebenswerter Bursche. Wobei – ein paar kleine Macken hat er schon, aber he – wer hat das nicht?? Selbst manche Tomaten haben Macken: Beispielweise gelbe Flecken. Oder wenn man sie zu lange aufhebt, dann schmecken sie nach Mehl und sind gar nicht mehr so knackig… 🙂

Zurück zur Musik – dem eigentlichen Anliegen eines jeden Gig Reviews: Nicht zuletzt aufgrund der guten Arbeit von Mischer (neudeutsch: Keyboarder) Jürgen, überzeugten TOS auf der Ganzen Linie. Nicht nur uns, sondern auch den Leuten schien es zu Gefallen. Viele Songs rockten ziemlich und blieben sofort im Ohr.

Nach einer knappen dreiviertel Stunde TOS übernahmen wir die Bühne. Über unser Unplugged-Set verliere ich am besten nicht viele Worte. Erwähnenswert ist vielleicht, dass wir unter anderem „All Your Fault“ und „Just Asking“ unplugged präsentierten.

Nach einer kurzen Pause ging’s rockig weiter. Wir freuten uns über das durchgehend volle Café und hatten Spaß am Spielen – nichts desto trotz dürfte aufmerksamen Augen aufgefallen sein, dass wir am Ende unserer Kräfte waren. Wir taten jedenfalls unser bestes, um eventuelle Augenringe bzw. gelegentliche Patzer zu verschleiern, was uns erstaunlich gut gelang. Die Stimmung war insgesamt recht gut, wenngleich sie sich doch eher auf die ersten Reihen beschränkte. Gegen 00.45 Uhr waren wir am Ende unseres Sets angelangt uns legten erschöpft unsere Waffen nieder.

Hundemüde drehten wir ein paar Runden und es fiel jedem Einzelnen von uns schwer, sich zum Abbauen auf zu raffen. Selbst die sonst do ansteckend gute Laune von unserem lieben Holger hatte kaum Wirkung: „Jungs, waisch los? So han i eich no nia gseah!!“ Freundlicherweise hielt er sich mit blöden Kommentaren zurück und packte beim Abbauen fleißig mit an. Auch Manne, Jonne und Jürgen schleppten Equipment durch die Gegend. Noch in der selben Nacht fuhren wir die Anlage zurück in den Musikmarkt. Dort unterhielt man sich noch kurz über witzige Chefs, volljährige Schwestern und obachane Getränke. Anschließend ging’s nach Hause ins Bett.

Ihr verdient besondere Erwähnung: Holger, Jürgen, Hausmeister Manne, Jonne, Gaisi, Onkel Aumi, Olli Schäfer, Änsge, St. Anger, Marion, Sony, Julie, TOS (Chris, Joe & Jürgen), Dani und AVERAGE.

Spezielle Grüße gehen an: Nora, Damir, Rolando, Jana und Ernst.

„LINKIN PARK, SLIPKNOT, SLAYER ond wia se älle hoißat. Do fahrat de Jonge voll druff ab!!”

10.09.04

DREHARBEITEN ABGESCHLOSSEN

Wir haben die Dreharbeiten zu unserem Video-Clip von „Exhausted“ abgeschlossen. Sowohl die Handlung des Clips, als auch die Bandsequenzen sind im Kasten. Regisseur Damir Skako wird die nächsten Tage damit verbringen, sich Take um Take anzuschauen und dann die besten Szenen zusammen zu schneiden. In welcher Form wir euch das Video präsentieren ist noch nicht ganz sicher. Wir haben aber schon eine Idee…

Nächste Woche gehen wir erst mal nach Balingen in ein Tonstudio, um den Song neu auf zu nehmen. Dann sehen wir weiter…

06.09.04

EMERGENZA SPECIAL TOUR

Im Rahmen der Emergenza Special Tour spielen wir am 8. Oktober (Freitag) im Karlsruher Live-Club Substage. Mit von der Partie sind unter anderem LEXXI aus Großbritannien sowie SLAVE, HIDDEN TRAILS und FROG FARM. Konzertbeginn ist um 20.00 Uhr. Ab sofort könnt ihr per Email (coleslaw@web.de) Karten für 5 € bestellen. Das wäre doch eine Überlegung wert, oder?!

31.08.04

VIDEO-CLIP ZU "EXHAUSTED"

Wir werden in den kommenden Wochen einen Video-Clip zu unserem Song „Exhausted“ drehen! Damir Skako, seines Zeichens Student an der SAE Stuttgart, benötigt dieses Musikvideo im Rahmen seines Studiums als „Praktische Abschlussproduktion“. Skako, der auf den Bereich Regie spezialisiert ist, hat sich zwischen mehreren Rockbands für uns entschieden. In seinen persönlichen Erwartungen äußert er unter anderem, er werde „versuchen der Band Coleslaw ein Image zu verpassen, welches zu ihnen passt“.

Während Skakos gesamtes Team bereits Film-Erfahrung mitbringt, betreten wir mit diesem Projekt absolutes Neuland. Folglich sind wir sehr neugierig, was uns erwartet. Neben Ausschnitten, in denen man außschließlich die Band (also uns drei) sehen wird, hat das Video auch eine konkrete Handlung. Speziell Jojo darf sich hierbei auf schauspielerische Ersterfahrung freuen, da er die Rolle des Hauptprotagonisten übernehmen wird.

Skako hat die (für Interpretationen relativ offenen) Lyrics von „Exhausted“ in eine konkrete Geschichte umgesetzt. In seiner Projektbeschreibung heißt es: „Ein Mensch wird von Schuldgefühlen und Verzweiflung geplagt. Aus dem Hintergrund heraus, dass er Fehler begangen hat, die er nicht mehr rückgängig machen kann und dabei den wertvollsten Menschen durch Wut und Hintergehen bis hin zu einem Unfall ungewollt in den Tod getrieben hat.“ Genauere Details zum Drehbuch wollen wir an dieser Stelle allerdings noch nicht verraten.

Ihr dürft jedenfalls gespannt sein! Wir sind es auch…

29.08.04

TOUR DIARY – 27.08.04 | WEINGARTEN, Alibi

Mittlerweile schrecken Jojo und Nippel vor wirklich gar nichts mehr zurück: Da hat Sédon am 27. August Geburtstag und seine beiden Kumpanen nehmen einfach einen Auftritt an. Arbeiten am Geburtstag!! Sédon war daraufhin so sehr beleidigt, dass er…

…Quatsch mit Soße! Natürlich war Sédon begeistert, dass wir an seinem Geburtstag im Alibi rocken durften, selbstverständlich hatten ihn seine Bandkollegen vorher gefragt und es erübrigt sich wohl zu sagen, dass ein Auftritt für uns keine Arbeit ist, sondern in erster Linie Spaß macht! Tja, wir sind halt doch noch aus echtem Holz geschnitzt…

Wir verabredeten uns um 16.30 Uhr am Stinnes. Sédon hatte sich extra ein paar Stunden frei genommen und schlief vor dem Stinnes in seinem Auto, als Nippel herandüste. Gerade als Nippel die Hupe betätigen wollte, wachte Sédon blöderweise auf. Wenige Augenblicke später war auch Jojo am Start. Da Sédon wie gesagt seinen 21. Geburtstag feierte, durfte er seine Karre stehen lassen. Nippel stand ihm als Chauffeur zu Diensten, während Jojo in seinem Toyota Großteile des Equipments unterbrachte. Wir fuhren also nach Weingarten.

Das Alibi ist ein nette Studentenkneipe, in der sich Jojo von Zeit zu Zeit aufhält. Eigentlich besteht die Kneipe aus zwei großen Räumen, von denen einer einem Café ähnelt und der andere Live-Club-Atmosphäre hat. Logischerweise sollten wir im zweiten Raum spielen, wo sogar eine feste Bühne installiert ist.

Als wir das Alibi betraten, waren gerade die Jungs von CABBAGE AND TUNIP mit ihrem Soundcheck beschäftigt. Der Kerl am Mischpult drehte des öfteren etwas ungestüm an seinen Reglern rum, so dass immer wieder ein massives Pfeifen aus den Boxen schoss. Und zwar ein ganz massives! Selbst Hartgesottene verzogen jedes Mal das Gesicht.

Im Anschluss war unser Soundcheck. Auf der Bühne war der Sound bedeutend besser, als davor. Zwei Monitorboxen taten einen guten Dienst, wobei Sédon leider keine hatte. Trotzdem fühlte auch er sich ganz wohl. Nach kurzer Zeit waren wir fertig und die Jungs von LASCIVIOUS übernahmen das Ruder. Wir fuhren derweil in den neu eröffneten Burger King und lachten dort über Piraten und so. Auf dem Rückweg zum Alibi drehte Jojo in seiner Karre SWR4 voll auf und lies die Fensterheber runter. Wir hatten unsere helle Freude am „Herzblatt sucht Steinbock“-Song und ernteten von einigen Passanten erstaunte Blicke. Scheinbar missverstand ein Autofahrer unsere Lebensfreunde als Gepöbel und verfolgte uns. Als wir in Richtung Alibi abbiegen wollten, überholte er, drehte die Scheibe runter und brüllte uns voll an. Jojo brüllte wild gestikulierend zurück und erntete prompt einen Mittelfinger. Naja, vielleicht mag er keine Volksmusik? Vielleicht hat ihn seine Frau verlassen?? Vielleicht haben wir uns auch einfach nur unmöglich benommen…

Zurück im Alibi begrüßten wir zig Leute: Bene, Tim, Gerhart usw. Ist ja auch egal, weil die kennt ihr eh nicht. Wobei: Die ersten beiden machen Arschmusik. Vielleicht sagt auch das ja was… 🙂

Um 20.30 legte LASCIVIOUS los. Mit denen hatten wir zuletzt im Ravensburger Jugendhaus gerockt. Mittlerweile hatten sie Zuwachs bekommen: Da Andy Pichler die zweite Gitarre spielte, gab es nun massig Gitarrensoli zu hören, was vor einem halben Jahr noch nicht der Fall gewesen war. Bereits nach wenigen Songs standen einige Leute vor der Bühne und es gab viel Applaus. Während LASCIVIOUS rockte, saßen Michi und Fabian von CABBAGE AND TUNIP an der Kasse und kassierten von jedem Gast 3 € Eintritt. Es kamen ziemlich viele Leute! Nach dem Reinfall in der Metro war’s diesmal also ziemlich geil!!

Nach LASCIVIOUS enterte CABBAGE AND TURNIP die Bühne und wir übernahmen den Job an der Kasse. Noch immer war der Ansturm ganz ordentlich. Im Laufe des Abends sollten es knapp 150 Leute werden. An der Kasse sitzend unterhielten wir uns mit allen möglichen Leuten: Zum Beispiel mit den werten Kollegen von TOS, die extra wegen uns von Aulendorf (oder Ebersbach) nach Weingarten gekommen waren (Mensch, Maier!) oder auch mit Jojos Studienkollegen Flo sowie mit Damon Hill. 🙂

Nach Abstaubern wie „Anna’s Song“ und einigen Zugaben waren die Jungs von
CABBAGE AND TURNIP am Ende ihres Sets angelangt. Wir bauten unser Zeugs auf und rockten los. Bereits nach unserem Opener „Show For Me“ und Nippels zweifelhafter Begrüßung: „Guten Abend, Ravensburg, ähm… Weingarten!!“, war die Stimmung ziemlich gut. Man bewegte sich zum Sound und teilweise enthemmte der steigende Pegel deutlich (Super, Ingo!). Erfreulicherweise versammelten sich unter anderem einige Mitglieder der anderen Bands vor der Bühne und fanden sichtlich Gefallen an unserem Spiel.

Gegen Mitte des Sets wurden die „Schlagzeugsolo!“-Rufe immer lauter. Geburtstagskind Sédon erbarmte sich schließlich und gab sein Bestes. Er erntete tosenden Beifall. Im weiteren Verlauf des Gigs fiel uns immer wieder ein älterer Herr auf (laut Jojo ein Alibi-Stammgast), der vor der Bühne tanzte und uns zwischen den Songs lobende Worte zurief. Irgendwann verschwand er für kurze Zeit. Mit einer Flasche Sekt und drei Gläsern kam er zurück und stellte uns alles auf die Bühne! Wir fanden diese spontane Aktion absolut cool und bedankten uns mehrmals. Während wir weiterrockten, schüttelte Nippels Ravensburger Kumpel Ingo die Sektflasche, öffnete sie, verleerte die Hälfte und schenkte schließlich ein. So tranken wir also auf der Bühne einen auf eisan Done!

Nach „The Thing About You“ wäre eigentlich Schluss gewesen. Doch das Publikum verlangte gleich mehrere Zugaben. Nach einem spontanen Geburtstagsständchen um Mitternacht sowie dem Simon and Garfunkel-Klassiker „The Boxer“ war endgültig Schluss. Wir drehten eine kleine Runde durchs leerer gewordene Alibi und räumten schließlich unser Zeug in die Autos. Während wir abbauten, freuten wir uns über viel Lob und Zuspruch. Überall gab’s Handshakes. Vor allem CABBAGE AND TURNIP-Gitarrenmann Stefan zeigte sich beeindruckt.

Zu guter Letzt drehten wir eine ausgeprägte Abschiedsrunde und sattelten schließlich unsere Pferde. Nach einem erneuten Besuch im Burger King ritten wir erhobenen Haupts gen Heimat. Jojo und Co. schauten noch im Saloon des Stadtforums vorbei, während Nippel und Sédon schlafen bzw. „schlafen“ gingen.

Wir verbeugen uns tief vor: CABBAGE AND TURNIP, LASCIVIOUS, Alibi-Chef, Mischer, Alibi-Stammgast, Jonne, Carina, Ingo, allen Zuhörern – speziell vor allen Aulendorfern, Saulgauern und Ostrachern, die extra wegen uns nach Weingarten gefahren sind.