15.06.06

ALBUM-KRITIK IM TAPED MAG

In der aktuellen Ausgabe des Online-Magazins Taped Mag sind wir diesen Monat als „Local Hero“ vertreten. Auf Seite 51 wird unser Debüt-Album „The Calming Influence“ unter die Lupe genommen und einer Kritik unterzogen.

12.06.06

TOUR DIARY – 10.06.06 | FRIEDRICHSHAFEN, Bahnhof Fischbach

Uns stand ein stressiger Samstag bevor. Um allen Stress dieses Samstags mitzubekommen, solltet ihr nicht nur diesen, sondern auch den Gig Rieview von Moosheim lesen! Ja, aber wer will denn von Stress reden, wenn man an einem Tag gleich zwei großartige Auftritte spielen darf; noch dazu, wenn einer davon der Southside Opener Wettbewerb ist? Wir jedenfalls nicht! Das Wort „Stress“ wird in diesem und auch im nächsten Gig Review nicht mehr vorkommen. Versprochen!

Ja, wie gesagt: der Southside Opener Wettbewerb stand an. 40 süddeutsche Bands hatten sich hierfür beworben. Eine Jury hatte aus diesen Bewerbungen die sechs (vermeintlich) besten Combos ausgesucht, und – kneif uns mal einer – wir waren dabei! 😀 Ich denke, es ist keine falsche Bescheidenheit zu sagen, dass uns das ziemlich überrascht hat. Jedenfalls empfanden wir es also großes Kompliment, mit tollen Bands wie RUNLET, LAZURIGHT und KARMA.CONNECT auf eine Ebene gestellt zu werden. Das Line-Up wurde von SIAMBOK und FAKE NEVER FADES komplettiert – zwei Combos, die wir bis dato noch nicht kannten.

Nachdem wir in Moosheim alles aufgebaut hatten (da stand an diesem Abend ebenfalls ein Gig an; siehe nächster Gig Review!), düsten wir gegen 15.00 Uhr in Richtung Friedrichshafen los. Mit am Start waren auch unsere Mädels. Mal wieder wusste keiner den Weg zur Location – in diesem Fall zum Bahnhof Fischbach. Alexandra druckte in letzter Minute eine Wegbeschreibung aus, die uns über Stock und Stein, über Feldwege und kleine Kuhkäffer und nicht etwa über Ravensburg führte. Nippel fuhr voraus, Jojo und Sédon hinterher. Unterwegs wurde hart gebremst, gehupt und mangels Ortskenntnis auch mal schlagartig die Fahrtrichtung gewechselt. Trotzdem fanden wir dank der Wegbeschreibung fast auf Anhieb zum Bahnhof Fischbach. Wir stellten unsere Karossen ab uns stiegen aus. Nippel und Jojo kriegten sich heftig in die Haare und maulten sich gegenseitig an, weil dem einen der Fahrstil vom jeweils anderen missfallen hatte. Jürgen kommentierte den Streit der beiden wie folgt: „Jetzt ist es aus mit der Band!“ 🙂 Okay, es ist verständlich, dass unser Mischer Jürgen bei den horrenden Gagen, die wir ihm für seine Arbeit zahlen, Angst vor einer Bandauflösung hat. Er wäre schließlich von heute auf morgen seiner Lebensgrundlage entraubt! Wie sollte er da seine Eisbären-Hunde ernähren?? ;-b Doch nix von alledem traf ein. Bereits nach ein paar Minuten war der Disput wieder vergessen und Jojo und Nippel verstanden sich wie eh und je. Wär ja noch schöner… 🙂

Wir betraten den Bahnhof Fischbach. Wow, wir hatten mit vielem gerechnet, aber nicht mit so einem edlen Club! Das ist zwar ein alter Bahnhof, der ist aber richtig toll ausgebaut und hergerichtet! Tolle Bühne, tolle Anlage, tolle Bar, toller Backstageraum – Rockmusiker, was willst du mehr? 🙂 Wir begrüßten den Cheftechniker und die Kollegen von LAZURIGHT. Da wir die einzige Drei-Mann-Combo des Abends waren und bis zu diesem Zeitpunkt nur eine Gitarrenbackline am Start war, konnten wir gleich mit unserem Soundcheck loslegen. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die Backline, der wir an diesem Tag aufgrund unseres Moosheim-Gigs nichts beisteuern konnten. Der Soundcheck klappte vorzüglich. Jürgen drehte an den Reglern und beschaffte uns erstklassigen Monitorsound, den man nicht nur hörte, sondern auch spürte. So muss das sein! 😀

Im Anschluss an den Soundcheck brachten wir unser Zeug in den Backstageraum und unterhielten uns mit den netten Jungs von SIAMBOK. Auch RUNLET, FAKE NEVER FADES und die Leute von der Jury sowie von der Schwäbischen Zeitung (Veranstalter des Southside Opener Wettbewerbs) waren mittlerweile da und wir unterhielten uns querbeet. Lediglich KARMA.CONNECT fehlte noch, da die Jungs und ihr Mädel am frühen Abend auch noch in Blaubeuren auf der Bühne standen.

Kurz nach 19.00 Uhr kamen die ersten Leute in den Club. Wenig später traf auch der Fanbus von LAZURIGHT und SIAMBOK (beide Bands sind aus der Tuttlinger Gegend) ein, so dass sich so langsam ein ordentlicher Pulk an Leuten bildete. In Anbetracht des tollen Line-Ups und der Tatsache, dass der Eintritt frei war, verwunderte es nicht, dass viele Leute nach Fischbach kamen. Kurz nach 20.00 Uhr legte mit FAKE NEVER FADES die erste Band des Abends los. Gleich mal harte Kost zu Beginn! Frontfrau Dora, die im Backstageraum noch so ruhig und freundlich gewesen war, lieferte brachiale Shouts, kombiniert mit gesungenen Passagen. Ingesamt ist der Sound wohl als (New-)Metal einzustufen. Am Anfang der Show standen noch relativ wenig Leute vor der Bühne, doch das änderte sich nach und nach.

Als wir im Anschluss an FAKE NEVER FADES die Bühne betraten, war der Club bereits ordentlich gefüllt. Schätzungsweise knapp 200 Leute. Die Jury und die Kommentatoren von der SZ überbrückten die Umbaupause, indem sie zunächst den Gig von FAKE NEVER FADES mit lobenden Worten kommentierten und im Anschluss uns ankündigten. Ja, wir wollten eigentlich loslegen, aber aus unerfindlichen Gründen machte Nippels Bass Probleme. Nippel machte den Sender weg und versuchte es mit Kabel, aber das half nichts. Tja, in solchen Fällen macht es sich dann eben bezahlt, dass man bei zig Auftritten sein Ersatzinstrument umsonst durch die Gegend schleppt. Nippel sprintete in den Backstageraum, flog dort in der Eile fast über andere Bandmitglieder drüber (Sorry!) und schnappte sich seinen Ersatzbass. Jojo erklärte dem Publikum kurz, was los war und nach einer kleinen Verzögerung und unserem Intro konnten wir dann doch mit „Me Again“ loslegen. Puh! Wir rockten durch unser Programm und freuten uns über ein sehr interessiertes und aufgeschlossenes Publikum. Wir ernteten kräftigen Applaus. Unsere Ansagen waren an diesem Abend (mal wieder) nicht das gelbe vom Ei, so dass wir lieber unsere Musik sprechen ließen, was dem Publikum ohnehin besser gefiel, als unser Geschwätz. 🙂 Es waren einige bekannte Gesichter im Publikum zu finden. Besonders der Anblick des Schwarzwald-Mägges erfüllte uns mit großer Freude! 🙂 Nach „This Misery“ verließen wir unter Applaus die Bühne. Jojo und Sédon waren mit ihrem Spiel sehr zufrieden; Nippel gab zu, dass ihn die Sache mit dem Bass ein wenig aus dem Konzept gebracht hatte. Trotzdem dürften wir insgesamt betrachtet einen (hoffentlich) guten Eindruck hinterlassen haben.

Wir hatten leider keine Zeit mehr, uns die Show von den SIAMBOK anzuschauen. In Rekordzeit packten wir unsere Sachen zusammen, verabschiedeten uns von zig Leuten und wünschten den anderen Bands viel Spaß und alles Gute. Schon waren wir wieder unterwegs in Richtung Moosheim, wo das nächste Publikum bereits auf uns wartete. So was ist schön! 🙂

Obwohl das Endergebnis des Southside Opener Wettbewerbs erst nach unserem Moosheim-Gig verkündet wurde, sei an dieser Stelle gesagt, dass LAZURIGHT später den ersten Platz abräumten und somit beim Southside Festival 2006 auf der Bühne stehen dürfen! Herzlichen Glückwunsch von unserer Seite! Wir gönnen’s euch von Herzen. Macht was draus, genießt den Augenblick und lasst euch fotografieren! Später könnt ihr dann euren Kindern sagen: „Schaut, damals, als man die Instrumente noch selber gespielt hat, war ich Rockstar!“ 😉

Für einen tollen (wenn auch kurzen) Abend im Bahnhof Fischbach bedanken wir uns bei: den Veranstaltern und Redakteuren von der Schwäbischen Zeitung (Christiane usw.), der Jury, dem Cheftechniker (ich hab leider deinen Namen vergessen!), RUNLET, LAZURIGHT, SIAMBOK, FAKE NEVER FADES und KARMA.CONNECT, Stefan fürs Merchen und fürs Stellung halten (bisch an reade Kerle!), Magge und unseren Mädels.

Besonderer Dank geht an diejenigen, die extra (oder unter anderem) wegen uns nach Fischbach gefahren sind. Auf die Gefahr hin, dass ich jemanden vergesse, versuche ich jetzt trotzdem, alle aufzuzählen: St. Anger & Marco, Steffen, Tobi & der dritte im Bunde, Eva & Flo sowie Jens Halder & Anhang. Du warst auch da, aber du stehst hier nicht dabei? Beschwer dich: beschwerden@coleslaw-music.de.

12.06.06

TOUR DIARY – 10.06.06 | MOOSHEIM, Zelt, Sommerfest

Gerade eben noch im Bahnhof Fischbach auf der Bühne gestanden, saßen wir ein paar Minuten später schon wieder in unseren Autos und düsten nach Moosheim, wo der nächste Auftritt des Abends anstand. Wir wollten die Leute dort nicht länger warten lassen, als unbedingt nötig! Daher beeilten wir uns so gut es ging und schafften es, um kurz nach 23.00 Uhr im Moosheimer Festzelt auf der Bühne zu stehen.

Jürgen lies unser Intro laufen und wir rockten los. Nippel spielte übrigens wieder seinen neuen Bass, der in Friedrichshafen Probleme gemacht hatte. Aus unerfindlichen Gründen funktionierte dieser plötzlich wieder – weiß der Teufel (oder auch die Eminenz) warum! Bereits nach wenigen Minuten kamen mehr und mehr Leute vor die Bühne, um unserem Sound zu lauschen. So voll wie in den letzten beiden Jahren wurde es (vermutlich wegen der Fußball-WM) zwar nicht, aber es waren trotzdem mehrere hundert Leute im Zelt. Knapp die Hälfte davon schien sich für unsere Musik zu interessieren, was für ein Zeltfest sicher nicht schlecht ist.

Die Stimmung blieb während unserer gesamten Show eher verhalten, was wohl daran lag, dass wir (im Gegensatz zu den vergangenen beiden Jahren) keine Coversongs mehr spielten. Wir freuten uns aber über viele bekannte Gesichter im Publikum. Sehr sogar! Teilweise standen die gleichen Menschen vor der Bühne, wie schon zwei Stunden zuvor in Friedrichshafen, zum Beispiel St. Anger, Marco, Steffen und Tobi. Wow, vielen Dank für diese Unterstützung! 😀

Wir rockten mit Hingabe durch unser Set und zeigten uns von unserer spielfreudigen Seite. Jürgen sorgte für vorzüglichen Sound. Am Lichtpult war Getsch am Werk, der sein Handwerk ebenfalls sehr gut versteht und trotz Landwirtschaft noch kurzfristig eingesprungen war. Alfons „Fone“ Müller stand zwischen den beiden und verfolgte unseren Gig mit fachmännischem Blick.

Während wir spielten, maulte ein Frau unseren Jürgen an, er solle nicht so laut machen. Tja, was soll man dazu sagen? Noch dazu, wenn dieselbe Frau eine gute Stunde später stockbesoffen zur nicht weniger lauten DJ-Musik tanzt?? Entweder Ohrstöpsel kaufen, mehr trinken oder heimgehen! 😉

Wir präsentierten fast alle Stücke unseres neuen Albums „The Calming Influence“, aber auch ältere Songs. In der ersten Reihe stand Eva (die kleine Schwester von Paddi, der unser umwerfendes Album-Artwork erarbeitet hat) und sang jeden (jeden!) Text mit! Wow!! Wenn man mal nicht weiter gewusst hätte (was bei COLESLAW natürlich nie vorkommt), hätte man die Lyrics problemlos von ihren Lippen ablesen können! 😉

Gegen Ende unseres Sets präsentierte Sédon ein Drum-Solo, was in Moosheim traditionell gut ankommt. Nach „This Misery“ verließen wir die Bühne. „Zugabe!!!“ schrie das Zelt. Also natürlich schrie nicht das Zelt, sondern halt die Leute, die sich darin aufhielten. Wir freuten uns und präsentierten noch die Punknummer „Like A Rockstar“, sowie die Ballade „Closer Tonight“. Wir bedankten uns fürs Zuhören und sagten „Tschüss!“.

Manche der Festbesucher haben sich vielleicht gefragt, warum wir in diesem Jahr „nur“ ca. 75 Minuten gespielt haben und in den letzten beiden Jahren deutlich länger. Das liegt nicht etwa daran, dass wir keine Lust mehr hatten, sondern daran, dass wir (wie weiter oben schon mal erwähnt) keine Coversongs mehr spielen. Dafür war der MM DEJAY zuständig, der im Anschluss an unsere Show fetzige Partymusik auflegte…

Jojo kratze relativ bald nach unserem Gig die Kurve. Sédon, Jürgen und Nippel blieben noch eine ganze Weile und freuten sich einmal mehr über die fantastische Versorgung an der Moosheimer Bar. Michi, Christine, Pudel und Co. stellten einen Wodka nach dem anderen auf den Tresen, so dass es schnell lustig wurde. Lustig waren vor allem einige Festbesucher, die stockbesoffen durch die Gegend flogen, ONKELZ-Songs mitgrölten und nicht mehr wussten, wo oben und unten ist. 😀 Mit Verlaub – dagegen waren wir stocknüchtern! Ehrlich!! Das glaubt uns jetzt zwar keiner, aber das war so!

Irgendwann nach drei bauten wir Teile von der PA-Anlage ab. Sédon wollte noch auf die Leiter klettern und unseren Banner (ähm, Verzeihung, Holger!) unser Backdrop abhängen. Carina hielt ihn aber dankenswerterweise davon ab. Naja, ein Schreiner könnte das bestimmt auch mit 2 Promille, aber man muss seinen Alkohol-Schutzengel ja nicht unnötig in Anspruch nehmen – noch dazu, wenn man ihn schon des öfteren gebraucht hat… ;-b

Irgendwann kratzten auch Jürgen, Nippel und Anhang die Kurve. Sédon blieb noch bis es hell war – Ehrensache! 🙂 Wir hatten einen ausgesprochen netten und lustigen Abend in Moosa! Mal wieder…

Dank und Grüße gehen an: Herr Wetzel und alle anderen Festorganisatoren, die Leute hinter der Bar (Michi, Christine, Pudel und Co.), Lichttechniker Getsch (der sich mal wieder mit Händen und Füßen dagegen wehrte, auch nur eine kleine Aufwandsentschädigung entgegen zu nehmen), Müller-Fone, AlCaMo, Manne, Jonne, Stefan W., Getsch, Zimmi, MM DEJAY, Getsch, St. Anger, Marco, Getsch, Steffen, Getsch, Tobi Fink, Getsch, Gaisi & Oli (die in Moosheim jedes Jahr am gleichen Fleck stehen), Getsch, Muckel und Anhang, Getsch, Claudi, Stiehle, Matze & Chris vo Hirbrdenga, Tobi Weiß (danke für die ehrliche und konstruktive Kritik!), die Jungs von PAINRISE (Newcomerband, von der es bestimmt bald mehr zu hören gibt), Getsch, Nadja, Getsch, Bude Großtissen (Katomb, Mesmer, Lexe und wia dia älle hoißat), alle die vergessen wurden, Getsch und natürlich Getsch, um nicht zu vergessen: Getsch.

08.06.06

SOUTHSIDE OPENER WETTBEWERB

Es ist so weit! Am kommenden Samstag, 10. Juni, findet in Friedrichshafen im Bahnhof Fischbach der Southside Opener Wettbewerb statt. Da neben einer Jury auch das Publikum ein Mitspracherecht hat, welche der sechs Bands beim diesjährigen Southside Festival auf der Bühne stehen darf, hoffen wir auf eure Unterstützung! Einlass ist um 19.00 Uhr, Beginn um 20.00 Uhr. Der Eintritt ist frei und das Line-Up absolut hörens- und sehenswert! Weitere Informationen findet ihr unter GIGS.

Dort werdet ihr feststellen, dass wir am 10. Juni auch noch auf dem Moosheimer Sommerfest spielen. Um eventuellen Gerüchten vorzubeugen, sei an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich gesagt, dass auf jeden Fall beide Gigs stattfinden! Aufgrund unserer Teilnahme am Southside Opener Wettbewerb werden wir in Moosheim etwas später (nicht vor 23.00 Uhr) auf der Bühne stehen.

27.05.06

EURE MEINUNG LIEGT UNS AM HERZEN

Unser Debüt-Album „The Calming Influence“ ist mittlerweile seit einem knappen Monat erhältlich und verkauft sich gut. Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz, die wir bisher bekommen haben und legen großen Wert auf eure Meinung! Tut euch also keinen Zwang an und lasst uns wissen, was euch an unserem Album (nicht) gefällt! Wir nehmen jeden Gästebucheintrag zur Kenntnis und freuen uns über jedes ehrliche Wort! Wer Zeit und Lust hat, kann uns auch gerne (wie vereinzelt schon geschehen) eine ausführliche Album-Kritik zukommen lassen (band@coleslaw-music.de). Ganz egal ob positiv oder negativ – wir lesen so was mit brennendem Interesse!!

Du würdest gerne deine Meinung zu unserem Album sagen, hast aber noch keins? Kein Problem! Unter der Rubrik MUSIC kannst du dir zwei Songs umsonst downloaden und im SHOP sowie bei unseren GIGS ist unser neues Werk für 10 Euro erhältlich!

22.05.06

TOUR DIARY – 20.05.06 | RIEDLINGEN, Donauinsel, Flohmarktfestival

Und da simmer schon wieder! Bei Roos aufgestanden, ausgiebig (!) gefrühstückt, Eisbären gestreichelt und losgefahren nach Riedlingen. Neben Johannes Tailorcock, Andreas Michaelmountainer, Thomas Littlejacket und Jürgen Rose waren weiterhin Carina Blower und Moni Anger (keine Übersetzung von Nöten!) an Bord. Alex war nicht mehr dabei, weil sie zum Geburtstag von ihrer Mami musste.

Nach kurzer Fahrt kamen wir in Riedlingen an. Dort war dank Flohmarkt natürlich die Hölle los. Jürgen hatte Mühe, unseren langen Sprinter durch die belebten Straßen zu bugsieren. Immer wieder stiegen wir aus und räumten Absperrungen aus dem Weg, bis wir schließlich in einem Hinterhof parken konnten.

Nach ein paar Metern Fußweg waren wir auf der Donauinsel angekommen und standen vor der Bühne. Dort präsentierten bereits die Jungs von DIZZY BEE ihre funkigen Eigenkompositionen. Wow, das groovte ohne Ende! Vor allem der Bassist sorgte für druckvollen Sound. Leider regnete es, so dass nicht all zu viele Leute vor der Bühne standen. Normalerweise ist das Flohmarktfestival in Riedlingen ein Garant für gutes Wetter. Das stand sogar in der Zeitung! Tja, leider traf diese Regel für das Jahr 2006 nicht zu. Jojo beschuldigte die Eminenz des Schreckens, die mit einem Bier in der Hand übers Gelände geisterte. Jojo: „He, was soll das mit dem Wetter??“ – Eminenz: „Ich kann nix dafür! Ich hab keine Wolken mitgebracht, ehrlich!“ 🙂

Wir hörten DIZZY BEE eine Weile zu und schleppten dann unser Equipment zur Bühne. Tja, dieser Satz kommt auch in jedem Gig Review vor, was? Aber das ist auch gut so! Ihr sollt schließlich sehen, dass eine Band auf Tour nicht nur Spaß, sondern auch jede Menge Arbeit hat! Doch wenn man gut miteinander auskommt, dann kann selbst die Arbeit Spaß machen… 🙂

Nach dem Gig von DIZZY BEE schafften wir unser Zeug auf die Bühne und machten uns bereit. Blöderweise machte der vorhandene Bass-Amp Probleme, so dass wir noch mal zu unserem Bus mussten, um unsere eigene Bass-Backline zu holen. An dieser Stelle ein Dankeschön an Robin, der beim Tragen geholfen hat!

Nachdem alles bereitgestellt war, ertönte gegen 15.30 Uhr unser Intro und wir rockten los! Übrigens: wer’s immer noch nicht weiß; unser Intro entstammt dem Film „Ronja Räubertochter“. Tja, aber das tut eigentlich nix zur Sache. Trotzdem sei es an dieser Stelle mal gesagt. Wir rockten mit Freude durch unser Set und unsere Freude steigerte sich, als der Regen aufhörte und sogar die Sonne durch die Wolken blitzte. Von der Eminenz war hingegen keine Spur mehr. Tja, wir haben schon immer gewusst, dass da irgendwas nicht stimmt… 🙂

Es war toll, in der chilligen Atmosphäre des Flohmarktfestivals die Songs von unserem neuen Album vorzustellen. Ungefähr 200 Leute waren da und lauschten unserem Set. Die Stimmung war eher verhalten, aber das ist um diese Zeit ja auch nicht weiter verwunderlich. Vereinzelt wurde das Tanzbein geschwungen. Wenn man beim Spielen den Blickkontakt zum Publikum suchte, erntete man meist anerkennende Blicke, was sehr schön war. Gegen Mitte unseres Sets standen auf einmal unsere Nagolder Cris und Lange vor der Bühne. Mann, ihr seid so was von verrückt – im positiven Sinne! Wenn wir am selben Abend in Nagold spielen, dann ist es doch eigentlich überflüssig, am Nachmittag von Nagold nach Riedlingen zu fahren, um uns zu sehen, oder? Tja, euch kann man einfach nicht mehr helfen… 😉

Besonders freuten wir uns über Yannis und Emmanuel, die zusammen mit ihrer Mami Bea vor der Bühne standen und sich über unseren Sound freuten. Nippel hatte die drei während seiner Zeit als Zivildienstleistender im Kindergarten kennen gelernt. Ebenfalls am Start waren Manne und Stefan Welzel. Die Jungs von KOT waren auch vertreten. Und der Thimo. Und der Ingo Gessler mit Familie. Und noch viele andere…

Mit „This Misery“ brachten wir unser Set zu Ende und verkauften gleich im Anschluss ein paar CDs. Leider hatten wir keine Zeit mehr, uns die nächsten Bands anzuhören. Wir mussten gleich wieder unser Zeug in den Bus laden und nach Nagold weiterfahren…

Dank und Grüße gehen an: Robin & Tonikum Stuttgart, Thimo, Manne & Stefan, Yannis, Emmanuel & Bea, Cris & Lange, KOT, Ingo Gessler und Familie, Moni & Carina und allen, denen unser Sound gefallen hat!

22.05.06

TOUR DIARY – 20.05.06 | NAGOLD, Alte Seminarturnhalle, Rocknacht

Willkommen zum ersten Live-Gig Review unserer bisherigen Bandgeschichte! Wir sitzen grad im Bus und fahren nach Nagold. Jürgen sitzt am Steuer. Jojo telefoniert mit Dr. Modula. Jetzt hat er gerade „Tschüss“ gesagt. Moni sitzt neben ihm. Sédon (l’homme de trottoire) sitzt auf der Rückbank neben Carina und meint: „I hau dr da Schlappa nei!“ Nippel sitzt ganz allein auf der mittleren Bank und tippt auf seinem Notebook die Zeilen, die ihr gerade lest. Im Bus läuft „Show Me How To Live“ von AUDIOSLAVE. Jojo lobt den Gesang von Chris Cornell. Jürgen kämpft am Steuer vehement gegen Luftturbulenzen, weil es draußen fenat ohne Ende. Er muss ständig gegenlenken und gibt Kommentare wie „Bruuuuudal!“ von sich. Unser Tacho zeigt 410 km, aber das werden noch einige mehr, das kann ich euch sagen… 🙂

Okay, jetzt ist der Gig Review schon nicht mehr live, soll es heißen, es geht jetzt im Präteritum und nicht mehr im Präsens weiter. Ja, ähm, dank Cris und Lange, die mit ihrer A-Klasse vor uns herfuhren, fanden wir problemlos nach Nagold und dort zur Alten Seminarturnhalle. Letztere befindet sich in einer Straße, die nach Lange benannt ist. Die Straße heißt folglich Lange Straße. 🙂

In der Seminarturnhalle fegte bereits ein Gewittersturm von der Bühne; soll heißen, dass die Jungs von UNBOUND Soundcheck hatten. Die Belegschaft von der Rocknacht war sehr nett und äußerst zuvorkommend. Ein blondes Mädel namens Kati empfing uns, übergab uns unsere Backstageausweise und umsorgte uns sofort mit gekühlten Getränken. Wunderbar…

Wir vertrieben uns die Zeit in der Halle und bauten irgendwann unseren Merch-Stand auf. Die Jungs von I TRIP hatten ihren Merch-Stand direkt neben uns. Mit denen (sowie mit ihren Mädels) kamen wir sofort ins Gespräch und verstanden uns blendend. Tja, was soll man sagen? Sechsköpfige Combo. Drei von den Jungs sind bereits Vater. Alle unabsichtlich. Igel in der Kondomfabrik, oder was?? Angesichts der viel zu niedrigen Geburtenrate in Deutschland ein wahrer Segen für die Rentenkasse! 🙂

Die Seminarturnhalle war sehr schön hergerichtet. Es waren Bars aufgebaut, die PA-Anlage war fett und auch die Lichtanlage brauchte sich nicht zu verstecken. Im hinteren Teil der Halle hing eine große Leinwand, auf der ständig Rock-DVDs liefen. Zum Beispiel „Some Kind Of Monster“ von METALLICA oder diverse Konzerte von GODSMACK, MUDVAYNE und Konsorten. Irgendwann kamen einige Folgen der MTV-Kultserie „Happy Tree Friends“. Wir saßen am Merch-Stand und lachten Tränen. So was Geiles! Jürgen mochte vor allem die Ameisenbär-Folge. Auch die Kollegen von I TRIP hatten ihre helle Freude… 🙂

Kurz vor 21.00 Uhr legte mit CAVE CANEM die erste Band los. Die drei Jungs waren zwar aus Frankreich, sangen aber englische Texte. Nach ihrem einstündigen Set machten wir uns bereit.

Gegen 22.15 rockten wir los. Zu diesem Zeitpunkt waren gut 200 Leute in der Seminarturnhalle. Damit war sie zwar bei weitem nicht voll, aber doch ganz ordentlich gefüllt. Wir freuten uns über die gute Stimmung in den ersten Reihen und rockten mit viel Hingabe durch unser Set. Direkt vor der Bühne standen drei Jungs im COLESLAW-T-Shirt. Diese hatten die Jungs direkt vor unserem Gig gekauft, ohne uns jemals gesehen zu haben! Tja, in Nagold wirkt halt die Mundpropaganda von Cris, Lange und Co! 🙂 Nippel meinte von der Bühne aus: „Wir hoffen, ihr bereut euren Kauf nicht?!“ Als Antwort folgte ein gebrülltes „Nöööööööööööööö!!“ Das hört man gerne! 🙂

Neben unseren neuen Songs präsentierten wir auch ein paar ältere Stücke. Bei „Just Asking“ lachten sich Jojo und Nippel halb tot, weil Sédon zum falschen Zeitpunkt einsetzte. Das war vor allem deshalb witzig, weil er das gar nicht bemerkte. 🙂 Naja, Nippel und Jojo improvisierten kurz und schon passte wieder alles. Jürgen drehte wie immer am Pult rum. Mittlerweile hat er trotz seines fortgeschrittenen Alters alle Roosophon-Passagen (auch die von unserem neuen Album) drauf. 🙂 Sédon hatte während dem Gig mit der Bass-Drum zu kämpfen, die Stück für Stück wegrutschte. Auch mit Nippels Mikro gab es technische Probleme. Trotz allem machten wir das Beste draus und präsentierten insgesamt gesehen einen unserer besseren Gigs.

Nach unserer Show machten sich die Franzosen von VECCHI ET BRUTTI bereit und breit. Jaja, allez les bleues! Wohl eher: fumez, les bleues! 🙂 Mann, das waren vielleicht mal lustige Typen! Vor allem der Sänger war Mr. Cool in Person. Auf der Bühne überzeugten die Mittvierziger (vielleicht waren sie sogar noch älter) mit groovigem Bluesrock. Mr. Cool hatte eine sehr rauchige Stimme und erinnerte ein wenig an JOE COCKER. Tja, Bands aus dem Land der Weine klingen halt doch anders, als solche aus dem Land der Biere!

Im Anschluss an VECCHI ET BRUTTI wurden zum Ausklang der Rocknacht die härteren Geschütze aufgefahren. I TRIP präsentierten heftigen New-Metal. UNBOUND gingen eher klassisch (also „Old-Metal“) zu Werke. Bei beiden Formationen gab es brachiale Shouts auf die Ohren. Die Seminarturnhalle leerte sich zwar nach und nach, aber vor der Bühne standen eigentlich bis zum Schluss einige moshende Leute.

Wir machten kräftig Gebrauch von unseren Freigetränke-Gutscheinen und hatten unseren Spaß mit Dr. Modula, Christian Fiedler und vielen anderen. Krankenwagenfahrer Fiedler erklärte sich dankenswerterweise dazu bereit, für uns den Busfahrer zu spielen, so dass wir dieses anstrengende COLESLAW-Wochenende gebührend ausklingen lassen konnten. Wir soffen het… 😀

Die Franzosen von VECCHI ET BRUTTI sorgten irgendwann mit einer Polonaise für Gelächter. War ein tollen Abend! Werden wir garantiert nicht so schnell vergessen…

Irgendwann verabschiedeten wir uns und machten noch einen Abstecher ins Mc Donald’s. Im Anschluss transportierte uns Busfahrer Christian Fiedler ins DRK-Heim, wo wir unser Nachtquartier aufschlagen durften. Danke! Es ist einfach toll, wenn man nach so einem anstrengenden Wochenende nicht noch stundenlang heimfahren muss! Im DRK-Heim lief traditionell SYSTEM OF A DOWN. Dr Boinrkarle war au do.

Wir schliefen zufrieden ein, um am nächsten Morgen von Jürgens blöder Klappe wieder aufgeweckt zu werden. 🙂 Wir packten unsere Sachen und fuhren zu Cris und Lange, die uns zum Frühstücken eingeladen hatten. Wow, da war alles aufgetischt, was das Herz begehrt! Wir blieben dort eine ganze Weile, weil es so nett und so lustig war. Auch die Eltern von Cris saßen mit uns am Tisch. Total coole Leute, die die COLESLAW-Ausflüge ihrer Tochter voll unterstützen… 🙂

Auf der Heimfahrt nach Bad Saulgau wurden wir in einer 50er-Zone mit gut 70 Sachen geblitzt. Busfahrer Jürgen ärgerte sich grün und blau. Naja, so was zahlt bei uns die Bandkasse! Lediglich eventuelle Punkte würden auf das Konto von Jürgen gehen und da stehen blöderweise schon welche…

Merci beaucoup: Cris & ihren Eltern für das Frühstück und einfach für alles, Dr. Modula & Christian Fiedler für unser Nachtquartier, Sebastian & People Sound, Chris & Kati & den anderen Organisatoren von der Rocknacht, den anderen Bands (vor allem den Franzosen und I TRIP) und natürlich Carina und Moni. Dem Vereinsvorstand, der wild mit seinem Dezibel-Messgerät rumfuchtelte, danken wir nicht! 😉

21.05.06

TOUR DIARY – 19.05.06 | BÖBLINGEN, Diabolino

War von euch schon jemand in Mission Impossible 3? Jürgen war noch nicht. Hat er auch gar nicht nötig, denn für ihn hieß es an diesem Freitag bereits Mischen Impossible 39, was im Klartext bedeutet, dass Jürgen zum 39. Mal für uns am Mischpult stehen sollte. Das behauptet er zumindest. Ob’s genau stimmt, weiß ich nicht. Ich könnte das jetzt nachzählen, aber dafür bin ich zu faul. Sei’s wie’s will – wir sind froh, dass wir dich haben, Herr Jirgen! 🙂

Wir trafen uns um 17.00 Uhr am Stinnes und luden alles ein. Aaaaallös. Auch unsere drei Mädels. Jürgen hatte einen Bus bei der Autovermietung Heinzelmann ausgeliehen, denn neben dem Gig in Böblingen standen am nächsten Tag noch zwei weitere an. Naja, aber dass soll nicht das Thema dieses Gig Reviews sein; da kommen noch zwei weitere…

Wir düsten mit Roos am Steuer gen Böblingen. Nach kurzer Suche fanden wir den Jugendclub Diabolino. Leider verpassten wir die Einfahrt. Im Hof der Polizei wendeten wir. Blöderweise stellten wir fest, dass wir nicht einfach zurückfahren und in den Hof vom Diabolino einbiegen konnten, wegen Verkehrsinsel und so. Kein Problem für Roos. Er fuhr einfach einige Meter auf der Gegenfahrbahn und bog dann in den richtigen Parkplatz ein. Scheiß auf die Polizei… 🙂

Wir parkten und stellten fest, dass direkt neben dem Diabolino eine Bundesagentur für Arbeit ist. Done: „Das ist der größte Arbeitgeber Deutschlands!“ – Nippel: „Stimmt, die stellen zur Zeit Leute ein ohne Ende!“ Nicht witzig?? Stimmt, eigentlich nicht…

Am Diabolino führte eine enge, metallische Wendeltreppe nach oben. Wir gingen lieber durch den Haupteingang und scherzten über die Wendeltreppe: „Da müssen wir bestimmt nachher das Equipment hochtragen!“ 🙂 Man sollte keine Witze über so was machen. Knapp 20 Minuten später schleppten wir unser Zeug tatsächlich die enge Wendeltreppe hoch… 🙂

Im Diabolino war’s ganz nett. Vor allem die Belegschaft! Nachdem unser Zeug im Club war, speisten wir erst mal zu Abend. Im Backstageraum gab’s nämlich Lasagne. Sehr lecker! Wir freuten uns über einen Flyer, auf dem stand: „Coleslaw aus Bad Saulgau / Bayern“. 🙂 Gegen 20.30 Uhr legte mit BLINDFOLD die erste Combo los. Wir standen vor der Bühne und hörten zu. Die Jungs gingen musikalisch in Richtung P.O.D. oder auch BOYSETSFIRE. Vor allem Gitarrenmann Timo wusste mit ausgefeiltem Riffing zu begeistern. Sédon und Nippel kauften sich im Anschluss an den Gig gleich mal eine EP von BLINDFOLD. Auch die nächste Band des Abends, CHANGIN ATTITUDE, hörten wir uns an. Die Jungs überzeugten vor allem durch ihren dreistimmigen Gesang und kreatives Songwriting.

Ja, eigentlich war alles gut! Der Club, die Belegschaft, die anderen Bands. Dennoch hatte dieser Abend ein entscheidendes Manko: es waren kaum Leute da. Gerade mal elf zahlende Gäste waren ins Diabolino gekommen. Wenn man noch diverse Mitglieder der anderen Bands sowie die Belegschaft dazu zählt, standen also nur ca. 20 Leute (inklusive Cris und Lange!) vor der Bühne, als wir im Anschluss an CHANGIN ATTITUDE loslegten. Naja, wir spielen lieber vor 20 Interessierten, als vor 200 Besoffenen, die sich auf „Summer Of 69“ freuen. Dass ein paar Interessierte unter den Gästen waren, merkten wir spätestens nach unserem Gig. Am Merch-Stand gingen nämlich vier Exemplare unseres neuen Albums „The Calming Influence“ über die Theke. Prozentual gesehen also keine schlechte Ausbeute! Erst recht nicht, wenn man bedenkt, dass CHANGIN ATTITUDE für ihre CDs gerade mal einen Euro (!) verlangten. Dagegen waren unsere Preise echt Wucher…

Als die wenigen Gäste gegangen waren, machte das Diabolino relativ schnell dicht. Wir verluden unser Zeug in den Bus. Einige Leute aus dem Diabolino halfen uns dankenswerterweise dabei. Danke! Nach dem Einladen drehten wir eine Abschiedsrunde und los ging die Fahrt! Jürgen saß am Steuer. Unterwegs wurde er müde und Jojo übernahm. Kaum saß Jojo am Steuer, telefonierte er erst mal durch die Gegend. Er rief bei den Jungs von TOS an, um nach dem Ergebnis des südwestdeutschen Emergenza Finales zu fragen. TOS belegte den undankbaren zweiten Platz. Schade! Trotzdem ist dieses knappe Scheitern mit Sicherheit als Erfolg zu werten. Respekt!

Gegen 3.00 Uhr in der Nacht waren wir in Dürmentingen angekommen. Dort wohnt unser Roos und dort schlugen wir unser Nachtquartier auf, weil schon am nächsten Tag ein Gig in Riedlingen anstand. Nadja empfing uns freundlich und umsorgte uns wie immer mütterlich. Kindergärtnerinnen haben das einfach drauf! Da fühlt man sich einfach pudelwohl und geborgen…

Thank you very much: Nadja, Diabolino-Belegschaft, AlCaMo, BLINDFOLD & CHANGIN ATTITUDE, dem Lichttechniker, den Trägern und den wenigen Besuchern.

18.05.06

COLESLAW BEI SOUTHSIDE OPENER WETTBEWERB

Zur Zeit können wir uns wahrlich nicht über einen Mangel an erfreulichen Nachrichten beklagen! Wir wurden zwischen 40 Bewerbern ausgewählt und dürfen am 10. Juni 2006 im Bahnhof Fischbach in Friedrichshafen am Southside Opener Wettbewerb teilnehmen! Neben uns treten dort fünf weitere Bands an. Der Siegerband winkt ein Auftritt beim Southside Festival.

Aufgrund unserer Teilnahme am Southside Opener Wettbewerb werden wir beim Moosheimer Sommerfest, wo wir am 10. Juni ebenfalls spielen, etwas später (nicht vor 23.00 Uhr) auf der Bühne stehen.