21.04.06

ALBUM IST DA!!!

Dies ist der beste News-Eintrag unserer bisherigen Bandgeschichte! Heute ist bei Nippel ein Lastwagen vorgefahren und hat 1000 Exemplare unseres Debüt-Albums „The Calming Influence“ abgeliefert! Wir sind total erleichtert und überglücklich, dass alles problemlos geklappt hat.

Wenn du Jürgen Roos, Holger Fiesel oder auch Thimo Strobel heißt, dann kannst du sofort eine CD haben. Wenn nicht, dann musst du dich noch bis zum 29. April gedulden. Da findet nämlich unsere Album Release im Stadtforum Bad Saulgau statt. In der Tourist Information gibt’s immer noch Vorverkaufskarten für unschlagbare 3 Euro. Auf geht’s!

16.04.06

TOUR DIARY – 14.04.06 | KONSTANZ, Kulturladen

Unglaublich, aber wahr: unser 100. Auftritt stand an!! Also zumindest für uns ist das unglaublich! Am Anfang unserer COLESLAW-Zeit hätten wir uns nicht mal träumen lassen, dass wir jemals so viele Auftritte spielen werden. Voller Vorfreude düsten wir an diesem sonnigen Karfreitag nach Konstanz. Im Kulturladen (kurz: „Kula“) begrüßten wir einige Haustechniker sowie Organisator Klaas. Und wie immer begrüßten wir auch einige Menschen von den anderen Bands, welche an diesem Tag wie folgt hießen: LIBIDO FROID, SONIC WAVES und BODENSEE UNITED. An diesem Abend stand gleichzeitig die Vorausscheidung für das diesjährige Open See Festival an. Wir waren also sozusagen Konkurrenten. Davon war allerdings absolut nichts zu spüren! Die anderen Bands waren allesamt sehr nett, was bei Wettbewerben leider nicht immer der Fall ist…

Der Kulturladen in Konstanz – eine würdige Location für unseren 100. Gig! Was soll man sagen? Ein wunderschöner, schnuckeliger Klub, wie er im Buche steht! Vor der sehr hohen Bühne gibt es eine Tanzfläche, die sich weiter hinten (beim FOH) stufenweise erhöht. Dadurch hat man auch von weiter weg optimale Sicht auf die Bühne. Zudem wird die Tanzfläche in ein paar Metern Höhe von einer Galerie umrahmt – man kann als Zuschauer praktisch von (fast) überall die Band anschauen, wenn denn eine spielt. Auch die fest installierte PA-Anlage kann sich sehen und hören lassen. Ein toller Klub! Und vor allem nicht zu groß! Da wollten wir schon immer mal spielen (vor allem Teil-Konstanzer Nippel)! Wieso gibt’s so was in Bad Saulgau nicht?

Nach den Soundchecks hatten wir noch genügend Zeit, um in Nippels Konstanz-Wohnung vorbei zu schauen, dort den Hamster zu füttern und im Anschluss einen kleinen Spaziergang am Bodenseeufer zu machen. Jürgen wollte unbedingt ein Eis haben. Und wie’s halt so ist, wollten das dann plötzlich fast alle, als der Roos sein Eis in der Hand hatte. Ihr kennt das ja. Futterneid und so. Also kauften sich fast alle ein Eis. Ähm, ich hab heute noch gar nicht gesagt, wer „alle“ sind. Also: neben uns lustigen Musikanten und FOH-Mann Jürgen waren diesmal Thimo, Stefan, Moni, Alexandra und Nadja mit am Start. Hmm, ich könnte mir vorstellen, dass euch das gar nicht interessiert, wer alles mit dabei war. Tja, was soll ich machen? Entweder ich schreib’s rein und ihr langweilt euch beim Lesen oder ich schreib’s nicht rein und die Leute, die dabei waren, sind beleidigt, weil sie hier im Gig Review nicht erwähnt werden. Da wir aber wollen, dass die auch beim nächsten Auftritt wieder mitkommen, entscheide ich mich lieber für Möglichkeit Nummer zwei, okay? Ihr könnt ja darüber hinweg lesen, falls ihr zu denjenigen zählt, die nicht dabei waren. Oder ihr kommt beim nächsten Mal einfach selber mit – dann steht ihr hier auch! 😉

Zurück im Kulturladen standen wir erst mal vor verschlossenen Türen, weil die komplette Kula-Belegschaft grad beim Essen war. Wir gingen also auch essen. Wir hatten nämlich Gutscheine für das Restaurant über dem Kula bekommen. Dort wurde ausgiebig gespeist und gesündigt. Letzteres hing mit dem Karfreitag zusammen. Die vegetarischen Gerichte waren nämlich ausgegangen. Tja, und da wir sehr hungrig waren, haben wir trotzdem… ach egal. Wir dürfen das. Wir sind schließlich eine Ministranten-Combo! 😉

Um kurz nach halb zehn legten die Lokalmatadoren von BODENSEE UNITED mit Hip Hop los. Die netten Konstanzer Rapper hatten dank Heimvorteil ziemlich viele Fans mitgebracht, so dass die Stimmung von Anfang an gut war. Vor der Bühne wurde kräftig getanzt. Naja, „getanzt“ ist vielleicht nicht das richtige Wort. Die Leute haben vielmehr mit den Kniekehlen gewippt, dabei einen Arm ausgestreckt und diesen auf und ab bewegt. So macht man das bei den Hip Hoppern. „Bouncen“ heißt das im Fachjargon, so viel ich weiß. Das soll jetzt aber keinesfalls abwertend klingen! Bei Rockbands springen die Leute wild ineinander rein. Ist das vielleicht besser? 🙂 Naja, es sieht vielleicht besser aus, aber beim Bouncen kann man sich wenigstens nicht verletzen! Außerdem kriegt man das auch noch hin, wenn man besoffen ist, ohne das man sich in die Quere kommt. Beim Pogo-Tanz kann das mit der Trunkenheit schon mal gefährlich werden. Da sind wir manchmal echt froh, dass wir das Privileg haben, auf der Bühne stehen zu dürfen… 🙂 Naja, jedenfalls bouncten (wieso unterstreicht MS Word dieses Wort jedes Mal rot?) die Leute vor der Bühne wie verrückt. Wir bouncten nicht. Wir kuckten nur und hörten zu. Die Jungs von BODENSEE UNITED sagten dem Publikum immer wieder, dass wir das Jahr 2006 schreiben. Auch das ist im Hip Hop normal! Fragt ruhig den Thimo – der kennt sich damit aus! Am Ende des Gigs präsentierten die Rapper von BODENSEE UNITED sogar noch eine kleine Beatbox-Einlage! Damit kennt sich der Thimo sogar noch besser aus… 😀

Im Anschluss an BODENSEE UNITED waren wir an der Reihe. Organisator Klaas betrat die Bühne und kündigte uns als Vier-Mann-Combo an. „Drei!!“ brüllte Jojo von hinten. 🙂 Klaas korrigierte sich grinsend und räumte dann das Feld. Rauf auf die Bühne und losgerockt! Obwohl unser Knepflasdreher Jürgen vergessen hatte, die Monitoranlage anzuschalten, spielten wir von Anfang an recht sicher. Wir hatten großen Spaß und tobten uns musizierend aus. Auch den Leuten schien’s zu gefallen, auch wenn nicht ansatzweiße so viele vor der Bühne standen, wie zuvor bei BODENSEE UNITED. Trotzdem hörten uns einige der 220 Kula-Gänger zu. Wir freuten uns besonders über zwei tanzfreudige Mädels in der ersten Reihe. Und natürlich freuten wir uns über Stefan, Simon und Flo von Alena4, die ebenfalls am Start waren und zudem den Schellinger und den Zintgrafen dabei hatten. Und selbstverständlich freuten wir uns auch über alle anderen Zuhörer. Allgemein waren wir voller Freude – man darf schließlich nur einmal im Leben seinen 100. Auftritt spielen! Hmm, es sei denn, man löst seine Band auf und spielt in einer anderen wieder 100 Auftritte. Würden wir so was tun? Nö. Auch bei diesem Gig präsentierten wir wieder die beiden neuen Stücke „Cemetery’s Safety“ und „Never Ending Chain“. Kommt alle am 29. April nach Bad Saulgau zu unserer Album Release ins Stadtforum! Da gibt’s noch mehr neue Songs auf die Ohren – und die haben’s in sich! In Kula beendeten wir unser Set mit „This Misery“ und verließen unter Applaus die Bühne. Unser 100 Gig hat uns großen Spaß gemacht und war zugleich unser (bisher) bester im Jahr 2006! „Gott sei Dank, wir können es doch noch!“ meinte der Jojo lachend zu Nippel, als die beiden die Bühne verließen. Übrigens gab es bei unserem 100. Gig eine echte Sensation: Unser Trommel-Schreiner Sédon hat keinen einzigen Drumstick kaputt gehauen! Da schimmert halt doch noch der alte Blasmusikschlagzeuger durch. Wir haben nämlich mal gehört, dass Blasmusikschlagzeuger oft ein ganzes Jahr (oder noch länger) mit einem einzigen Paar Drumsticks auskommen! Vielleicht schafft das der Done ja auch mal wieder? Die erste halbe Stunde haben seine Sticks jedenfalls überstanden… 🙂

Nach uns ging’s weiter mit LIBIDO FROID. Die sind zwar aus Meersburg, fühlen sich aber musikalisch gesehen eher in Hamburg zu Hause. Deutschrock à la SPORTFREUNDE STILLER, TOCOTRONIC und Konsorten (Ja, Holger!). Frontmann Matthias und seine Kollegen spielten an diesem Abend mit Verstärkung: Es waren Bläser dabei. Und eine Bläserin. Und ein Chello. Da freut sich der Haustechniker! 🙂 An dieser Stelle sei mal gesagt, dass der nette Kerl hinterm Mischpult (leider weiß ich seinen Namen nicht) sehr gute Arbeit geleistet hat! Im Kula wären wir also bestens versorgt – sollten wir uns je mit unserem Mischer Jürgen streiten. Würden wir so was tun? Nö.

Zu guter Letzt kamen noch die Konstanzer von SONIC WAVES und gaben groovigen Rock zum besten. Gefiel uns gut! Für uns die beste Combo das Abends! Obwohl die Herren auf der Bühne schon ein paar Jahre älter waren als wir, wirkten ihre Songs frisch und unverbraucht. Zwischendurch hielten wir uns immer mal wieder im Backstageraum auf. Der ist im Kula recht sehenswert! Die Wände sind mit Edding-Zeichnungen vollgemalt und es kleben überall Aufkleber von Bands, die schon mal im Kulturladen gespielt haben. Dazu zählen unter anderem PYOGENESIS, GUANO APES und RAMMSTEIN, also durchaus große Nummern. Auf der Klo-Brille prangt ein Aufkleber von DIE HAPPY. Ebenfalls eine große Nummer – wenngleich seit geraumer Zeit um einen großartigen Menschen ärmer. Gott sei Dank, müssen wir da sagen…

Nach dem Gig von SONIC WAVES war Schluss mit Live-Mucke. Das Publikum hatte nun die Möglichkeit per Stimmzettel ihre Favoritenband für das Open See Festival zu wählen. Nach einiger Zeit wurde das Endergebnis bekannt gegeben: BODENSEE UNITED und LIBIDO FROID spielen beim Open See Festival 2006! Herzlichen Glückwunsch! Auch wir waren ganz happy. Wir hatten nämlich nicht mal 10 Leute dabei – haben aber 27 Stimmen bekommen. Falls jemand von unseren Anhängern den Heimvorteil der anderen Bands beklagen sollte: Das wissen die betreffenden Combos selber. Fairerweise solltet ihr jedoch sehen, dass auch wir in anderen Städten (ich denke da zum Beispiel an Riedlingen) schon von unserem Heimvorteil profitiert haben – diesmal waren halt wir die Auswärtigen. Uns hat’s trotzdem großen Spaß gemacht bei der Vorausscheidung im Kula mitzuspielen!

Nachdem unser Equipment wieder in den Autos war (wir hatten diesmal unsere komplette Backline dabei), sagten wir zu einige Leuten „Tschüss“ und düsten los. Nicht etwa nach Hause, sondern mit dem Thimo nach München. Dort sollten wir nämlich am nächsten Morgen in der SAE (das ist eine Schule für Tontechniker etc.) einen Song für Thimos Kollegen Andi aufnehmen. Der Andi braucht diesen Song für seine Diplomarbeit. Wir fuhren also nach München und hatten unterwegs großen Spaß. Jojo und Thimo fuhren. Nippel und Sédon versuchten die beiden mit blödem Geschwätz wach zu halten. War absolut kein Problem! 🙂 Viel eher ein Problem war, dass wir erst um 5.00 Uhr in Thimos Münchner Wohnung ankamen und um 7.30 schon der Wecker klingelte. Trotz Schlafmangel brachten wir die Produktion des Songs „Daydream Diary“ gut über die Bühne. Beim Heimfahren warf Sédon mit Keksen auf Jojos Karre und es wurde gelacht und überholt und geschrieen und gehupt und getankt und ich merke grad, dass das alles gar nicht mehr in diesen Gig Review gehört… 😉

Für eine schönen Abend im Kula bedanken wir uns und grüßen folgende Menschen herzlich: Klaas und die anderen Organisatoren, Bautz, Simon, Flo, 3x Stefan (!), Fabian, Alex, Moni, Nadja, die anderen Bands, die Haustechniker und alle, die uns zugehört und vielleicht sogar für uns gestimmt haben. Es war ein wunderschöner 100. Gig für uns! Wir hoffen dass wir auch die 200 erreichen und dass ihr da auch alle mit dabei seid! Ihr und noch viele mehr… „Bautz!“

10.04.06

TOUR DIARY – 08.04.06 | PFORZHEIM, Kupferdächle

Was haben wir uns gefreut, als uns die Jungs von ITCHY POOPZKID gefragt haben, ob wir sie bei ihrem Heimspiel im Pforzheimer Kupferdächle supporten wollen. Was für eine Frage – klar wollten wir! Als uns Itchy-Manager Magge zusagte, freuten wir uns wie die kleinen Kinder!

Am Tag des Auftritts (es sollte unser 99. sein!) düste unser Jürgen zusammen mit Thimo bereits am Morgen nach Pforzheim. An Bord war unter anderem Jürgens neues Soundcraft-Mischpult, welches gerade so (es ging wirklich um Millimeter!) in Thimos Karre passte. Beim Aufbau rannte unser Roos einmal geradewegs ins Schlagzeug von Itchy-Trommler Tobi. Ein Becken erwischte ihn genau zwischen seinen Augen auf dem Nasenknochen. Das gab eine schöne, horizontale Schnittwunde, die stark blutete. Sah lustig aus, tat aber ziemlich weh… 🙂

Einige Stunden später traf auch der Rest vom Fest ein: Jojo, Nippel und Sédon – jeweils mit besserer Hälfte. Mit dabei waren außerdem Stefan und Simon – zwei Jungs von unserer Booking-Agentur Alena4. Wir begrüßten die Itchys samt Manager Magge sowie die nette Jenny vom Kupferdächle, die uns in den Backstageraum führte. Das Kupferdächle ist ein wunderschöner Club, der seinem Namen alle Ehre macht! Und das Beste: er war restlos ausverkauft! Das war VÖLLIG GEIL!! 😀

Nach den Soundchecks wurden die Pforten geöffnet. Leck uns einer am Arsch – die Leute, die reinkamen, sahen aus wie eine riesige Fußballmannschaft! Fast alle waren einheitlich im Itchy Poopzkid-Dress gekleidet. Es gab das Team „Skull“, das Team „Motherfucker“ und das Team „Ich hab grad kein Geld für ein neues Shirt und hab drum mein altes an!“ Wir staunten nicht schlecht! Unglaublich, wie viele Leute ein Itchy-Shirt an hatten!

Als der Laden fast voll war, legte das Quartett von JOY BECAME CLEAR los. Die dargebotene Mischung aus Punk und Emo konnte sich definitiv hören lassen! Einer der vier Jungs hatte ein T-Shirt von THE USED an – musikalisch ging JOY BECAME CLEAR in eine ähnliche Richtung.

Im Anschluss machten wir uns bereit. Die Devise war klar – so einen durchwachsenen Gig wie eine Woche zuvor ihn Hiltensweiler wollten wir uns nicht noch einmal erlauben. Taten wir auch nicht! Wir rockten deutlich sicherer durch unser Programm. Als Nippel einmal fragte: „Wer freut sich auf ITCHY POOPZKID?“ schrieen sich vor allem die weiblichen Besucher fast die Seele aus dem Leib! Trotzdem konnten auch wir uns nicht über mangelnde Unterstützung beklagen – die Stimmung im Publikum war sehr gut und es gab nach unseren Songs kräftig Applaus! Wie schon in Hiltensweiler präsentierten wir mit „Cemetery’s Safety“ und „Never Ending Chain“ auch zwei Songs von unserer neuen Platte, die am 29. April erscheint. Jojo rührte auf der Bühne kräftig die Werbetrommel. Mal sehen, ob ein paar Leute den Weg zu unserer Album Release nach Bad Saulgau finden. Die Nagolder Cris und Lange, die mal wieder in der ersten Reihe standen, tun’s bestimmt! 🙂 Nach der Zugabe „This Misery“ verließen wir zufrieden die Bühne und machten Platz für ITCHY POOPZKID.

Die boten im Anschluss eine Show der Superlative. Die Leute feierten die Itchys ab wie die Sau – ihr könnt euch das nicht vorstellen! Da wurde gepogt und vor allem stagegedivet, dass es eine wahre Freude war! Irgendwann im Laufe des Gigs verletzte sich einer der Stagediver, so dass Sibbi das Publikum von der Bühne aus ein bisschen einbremsten musste. Das gelang ihm so gut wie gar nicht… 🙂

Am Ende ihrer Show standen die Itchys sichtlich gerührt auf der Bühne und blickten glücklich in eine tosende Masse schreiender und klatschender Menschen! Sibbi beteuerte mehrmals, dass das der schönste Gig war, den sie jemals spielen durften…

Wir hatten noch viel Spaß bevor wir unsere lange Heimreise antraten. Für Jürgen und Thimo war sie sogar noch länger, denn die mussten mit dem schweren Mischpult im Auto langsam und vorsichtig fahren, um nix zu zerstören.

Für euch würden wir den roten Teppich ausrollen, wenn wir einen hätten: für Magge, Thimo & ITCHY POOPZKID, für Jenny & die anderen Leute aus dem Kupferdächle, für Cris, Lange und Dr. Modula, für JOY BECAME CLEAR und für unsere Mädels.

04.04.06

KARTENVORVERKAUF FÜR ALBUM RELEASE

Ab sofort sind Karten für unsere Album Release (Special Guest: LAZURIGHT) im Vorverkauf erhältlich. Ihr bekommt diese bei der Tourist Information Bad Saulgau (im Stadtforum, Lindenstraße 7) zum Sonderpreis von 3 Euro! Am 29. April müsst ihr an der Abendkasse 5 Euro bezahlen. Worauf wartet ihr noch? Nix wie los und Karten im Vorverkauf sichern!

03.04.06

TOUR DIARY – 01.04.06 | HILTENSWEILER, Ritter-Arnold-Saal

BACK ON TRACK 2006! Hinter uns lag die längste auftrittsfreie Zeit unserer Bandgeschichte. Entsprechend froh waren wir, dass nach monatelanger Arbeit im Tonstudio endlich wieder ein Auftritt anstand und zwar im Ritter-Arnold-Saal in Hiltensweiler. Dort sollte ein Bandwettbewerb stattfinden. Den beiden Siegerbands winkte ein Auftritt beim legendären „Rock im Vogelwald“.

Jürgen und Sédon fuhren deutlich früher los als Jojo und Nippel. Unterwegs gab es eine Umleitung. Da die einen damit mehr Probleme hatten als die anderen, kam man letzten Endes (fast) gleichzeitig im Ritter-Arnold-Saal in Hiltensweiler an. 🙂

Drinnen machten wir Bekanntschaft mit den freundlichen und professionellen Organisatoren sowie mit einem äußerst lustigen Tontechniker, der sich wurstessend sofort zu uns gesellte. Irgendwoher kannten wir ihn. Nachdem man sich alle möglichen Locations ausgemalt hatte, war es dann doch die naheliegendste: Der nette Kerl (blöderweise haben wir nicht mal nach seinem Namen gefragt) hatte bereits mehrmals im Bad Saulgauer Franziskaner diverse Bands abgemischt. Vor allem Jürgen kam blendend mit ihm aus. Wen wundert’s? Langhaarige Tontechniker unter sich… 😉

Nach und nach trudelten auch die anderen Bands ein. Wir begrüßten alte Bekannte (GUNFIRE und SLIENT SCREAM) und sagten auch zu einzelnen Mitgliedern der verbleibenden zwei Combos (LOS DEL LAGO und FOCUS ON INFINITY) „Hallo“. SLIENT SCREAM hatten zwar die undankbare Aufgabe, das kleine Festival zu eröffnen – nutzen aber die Gelegenheit zu einem Soundcheck.

Mittlerweile kamen die ersten Besucher in den Ritter-Arnold-Saal. Richtig voll wurde es zwar nicht, aber ungefähr 80 Leute dürften im Laufe des Abends schon da gewesen sein. Die Jungs von SLIENT SCREAM legten los. Und wie! Frontmann Freddy überzeugte einmal mehr mit seinem ausdrucksstarken Gesang und seinen flinken Händen an der Gitarre. Klassischer Rock – und saugut! Für uns die beste Combo des Abends.

Im Anschluss folgten die schon etwas älteren Herren von LOS DEL LAGO und präsentierten Latino-Sound. Die Combo gefiel uns ebenfalls gut und war zudem eine willkommene Abwechslung zu den vielen „Haudrauf-Bands“ (wobei ich uns da auch dazu zähle). Das einzige Manko war, dass die Spanier (wir glauben zumindest, dass es Spanier waren) Cover-Songs spielten.

Nach LOS DEL LAGO enterten die Lokalmatadoren von FOCUS ON INFINITY die Bühne. Die Stimmung im Publikum war sehr gut. Leider haben wir von diesem Gig nicht viel mitbekommen, das wir uns bereits für unsere Stagetime bereitmachen mussten.

Und dann waren auch schon wir an der Reihe. Los ging’s wie immer mit „Me Again“. Wir rockten durch unser Set, präsentierten erstmals zwei brandneue Songs und freuten uns, dass die Jungs von TOS (Bäcker und Trommler Jürgen ausgenommen) vor der Bühne standen. Auch unsere Nagolder-Fans Cris und Lange waren mal wieder anwesend. Hmm, es wäre bedeutend weniger Schreibarbeit, die beiden immer nur dann zu erwähnen, wenn sie mal NICHT da sind. Andererseits schreibt man für so treue Fans gern mal ein paar Zeilen mehr… 🙂

Okay, ich lenke von unserem Auftritt ab, aber der hat’s auch nicht anders verdient: Nach der monatelangen Bühnenabstinenz spielten wir sehr unsicher. Unser Auftritt war ohne nennenswerte Höhepunkte. Tiefpunkte gab es hingegen mehrere. Um es kurz zusammen zu fassen: wir spielten einfach besch…eiden. Entsprechend unzufrieden waren wir, als wir nach unserem halbstündigen Set die Bühne verließen. Sédon, Nippel und Jürgen erzählten sich gegenseitig, was alles schief gelaufen war. Lediglich Jojo war (mit sich) halbwegs zufrieden, wenngleich auch er nach Gigs schon glücklicher dreingeschaut hat. Naja, wenn man fast ein halbes Jahr nicht auf der Bühne gestanden ist, dann darf man keine Wunder erwarten. So gesehen ist es also eine weise Entscheidung gewesen, bereits vor unserer Album-Release ein paar Auftritte zu spielen…

Zu guter (!) Letzt folgten unsere Freunde von GUNFIRE. Ihre Vorstellung war an diesem 1. April alles andere als ein April-Scherz! Bandleader Piet und seine Mannen präsentierten sich ein Bestform! Ein fettes Soundbrett fegte von der Bühne und schien die meisten Leute im Saal (uns eingeschlossen) zu überzeugen. Auch der frisch verheiratete Keyboarder Andy war an diesem Abend nach zeitweiliger Abwesenheit wieder mit dabei und langte kräftig in die Tasten. Fette Show! Übrigens gibt’s nicht nur von uns, sondern auch von GUNFIRE bald eine neue Scheibe, die ihr euch auf jeden Fall mal anhören solltet, sobald sie draußen ist!

Nach der Show von GUNFIRE zogen sich die vier Jury-Mitglieder zurück, um die zwei Bands auszuwählen, die bei „Rock im Vogelwald“ spielen dürfen. Auch das Publikum hatte mittels Abstimmzettel ein Mitspracherecht und bildete sozusagen das fünfte Jury-Mitglied. Wir rechneten uns nach unserer desolaten Vorstellung natürlich keine großen Chancen aus. Irgendwann betrat einer der Organisatoren die Bühne und kürte die Sieger: SLIENT SCREAM und GUNFIRE. Aus unserer Sicht eine absolut gerechtfertigte Entscheidung (wobei wir den Gig von FOCUS ON INFINITY wie gesagt nicht gesehen haben).

Wir beglückwünschten die Siegerbands und machten uns im Anschluss daran, unser Equipment wieder in die Autos zu verladen. Nach einer langen Abschiedsrunde traten wir die Heimfahrt an. Da wir in Tettnang das Mc Donald’s nicht finden konnten, düsten wir kurzentschlossen nach Ravensburg. Ein paar Minuten später trafen – wie sollte es anders sein – auch die Jungs von GUNFIRE im Mc Donald’s ein. Mit dabei waren außerdem unsere beiden Nagolder. Cris zeigte uns nach dem Essen den kleinen Coleslaw-Schriftzug, den sie sich über den Fußknöchel hat tätowieren (!!!) lassen. Da staunten wir ziemlich! Danach ging die Fahrt weiter. Als wir alle daheim waren, fielen wir erschöpft in unsere Betten und träumten von besseren Gigs… 🙂

Wir danken den Organisatoren des Bandwettbewerbs, dem lustigen Mischer, der fairen Jury, Moni & Carina, GUNFIRE, SLIENT SCREAM, den anderen Bands und dem Publikum.

03.04.06

ALBUM IM PRESSWERK

Thimo und Holger haben unser Album in den letzten Wochen abgemischt. Das Mastering hat Michael Mutschler übernommen während Paddi Schuler das Design des Album-Booklets erarbeitet hat. Heute Morgen haben wir das Ganze ins Presswerk geschickt. Vorausgesetzt dass die Damen und Herren von der Post sowie vom Presswerk keine Scheiße bauen, dürft ihr unser Werk „The Calming Influence“ am 29. April 2006 in euren Händen halten…

13.03.06

COLESLAW BEI OPEN SEE VORAUSSCHEIDUNG

Das Voting auf www.opensee.de ist beendet und auch die Jury hat mittlerweile ihre Entscheidung bekannt gegeben. Wir sind auf Platz acht von 22 und spielen somit bei einer der beiden Vorausscheidungen für das Open See Festival! Diese findet am 14. April im Konstanzer Kulturladen statt. Vielen herzlichen Dank für’s Voten!! Das Endergebnis findet ihr hier.

Den undankbaren neunten Platz belegen übrigens unsere Freunde von GUNFIRE, was wir sehr schade finden. Naja, immerhin haben sie CANNONFIRE hinter sich gelassen, was man in Anbetracht der Bandnamen nicht unbedingt erwarten konnte… 😉

12.03.06

ALBUM WIRD ABGEMISCHT

Mal wieder Neuigkeiten zu unserem Album „The Calming Influence“: Zur Zeit sitzen unsere Producer Thimo und Holger Tag und Nacht im Maraton Studio, um die zehn Songs abzumischen. Auch dafür nehmen wir uns ausgiebig Zeit, um das Bestmögliche herauszuholen. Im Schnitt schaffen die beiden einen Song pro Tag. Wir von der Band sowie unser Live-Mischer Jürgen versuchen so gut es geht, mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

08.03.06

VOTING FÜR OPEN SEE FESTIVAL

Wir würden im Mai gerne beim Open See Festival in Konstanz auftreten. Viele andere Bands wollen das natürlich auch. Aus diesem Grund wird es zwei Vorausscheidungen geben. Um daran teilnehmen zu können, brauchen wir eure Hilfe! Auf der Homepage vom Open See Festival findet seit heute ein Voting statt. Sollten wir es auf einen der vorderen acht Plätze schaffen, dann dürfen wir an einer Vorausscheidung teilnehmen. Falls wir uns da erneut durchsetzen, dann geht’s zum Open See Festival! Wenn ihr uns einen Gefallen tun wollt, dann schaut einfach immer mal wieder hier vorbei und gebt uns eure Stimme!

18.02.06

GIGS VOR DER ALBUM RELEASE

Vielleicht haben sich einige von euch schon gewundert, weshalb wir bereits vor unserer Album Release Auftritte spielen (siehe http://www.coleslaw-music.de/shows/NEXT GIGS). Um eventuellen Gerüchten vorzubeugen, sei gesagt, dass unser neues Album „The Calming Influence“ definitiv erst am 29. April veröffentlicht wird! Es könnte allerdings sein, dass wir vorher schon den ein oder anderen neuen Song live antesten…