05.03.07

NEUE SONGS

Wir haben mit „Air To Breathe“ und „Aldrin“ zwei brandneue Songs am Start. Bei den kommenden GIGS werden wir diese erstmals live präsentieren. Unter der Rubrik MUSIC könnt ihr euch bereits die Lyrics zu Gemüte führen. Außerdem gibt es dort mit „Closer Tonight“ ab sofort einen weiteren Song unseres Debüt-Albums „The Calming Influence“ als Gratis-Download. Zugreifen!

02.03.07

PLAY LIVE CONTEST

Das Popbüro Stuttgart veranstaltet in diesem Jahr erstmals den Play Live Contest. Hierfür haben sich knapp 300 Bands aus ganz Baden-Württemberg beworben. Unsere Songs wurden beim Demo-Marathon für gut befunden. Somit haben wir die erste Hürde geschafft und stehen zusammen mit 39 anderen Bands in der Vorrunde. Unser Vorrunden-Konzert geht am 12. Mai 2007 im huGo’s in Ravensburg über die Bühne. Mit dabei sind die Kollegen von FABULOUS ISSUE, LONG JONES, MY REPLY und STROKER ACE. Hier findet ihr weitere Informationen.

13.02.07

5 JAHRE COLESLAW

Wir wissen es nicht auf den Tag genau, aber an irgendeinem grauen Nachmittag im Februar 2002 haben wir uns zur aller ersten Bandprobe getroffen. Somit wird COLESLAW diesen Monat 5 Jahre alt! Während dieser für uns unglaublich schönen Zeit ist sehr viel passiert.

Wir haben 1 DVD und 2 CDs veröffentlicht, 127 Shows absolviert, über 1000 Tonträger unters Volk gebracht, vor bis zu 1500 Leuten gespielt, ingesamt ungefähr 10000 Kilometer zurückgelegt, über 60000 Besucher auf unsere Homepage gelockt und Sédon hat bei alledem unzählige Drumsticks verschlissen. Wer’s etwas genauer wissen will, der sollte sich unsere History zu Gemüte führen, welche seit heute wieder auf dem neusten Stand ist.

Vielen Dank für eure Unterstützung in den letzten 5 Jahren! Auf weiterhin tolle Zeiten…

06.01.07

COLESLAW SCHREIBT NEUE SONGS

Nach 30 Shows im vergangenen Jahr werden wir es in den nächsten Wochen etwas ruhiger angehen lassen und uns zu Hause sowie im Proberaum ausgiebig dem Songwriting widmen. Nebenher werden selbstverständlich Gigs für Frühling und Sommer 2007 gebucht. Wir halten euch auf dem Laufenden…

31.12.06

TOUR DIARY – 29.12.06 | BAD SAULGAU, Stadtforum, Slush Festival

„In Bad Saulgau ist doch eh nix los.“

Diesen Satz hört man nicht selten von Jugendlichen. Nun, wenn man von der recht üppigen Kneipen- und Cafélandschaft und vom Bächtlefest absieht, haben sie damit nicht ganz Unrecht. Gemessen an der Größe Bad Saulgaus sind Partys und Zeltfeste eher Mangelware. Viele benachbarte Dörfer oder kleinere Städte haben in der Hinsicht für Jugendliche mehr zu bieten. Die Betonung liegt auf „für Jugendliche“, denn ältere Generationen oder ganze Familien sind in Bad Saulgau mit Sicherheit bestens bedient, was Kultur und Events anbelangt.

Ausgerechnet in dieser Stadt haben wir vor einigen Jahren eine Rockband gegründet. Obwohl (oder vielleicht auch gerade weil) in Bad Saulgau „nix los“ war, lief die Sache mühelos an. Unsere Konzerte waren von Anfang an fast ausnahmslos sehr gut besucht. Wir dachten uns: Wenn die Leute unsere Musik gerne hören, dann haben sie bestimmt auch nix gegen andere Rockbands! So kam es, dass wir in Bad Saulgau begannen, Festivals zu veranstalten. „Wir“ sind in dem Fall nicht nur Jojo, Nippel und Sédon, sondern auch eine ganze Reihe anderer Leute, doch dazu später mehr. Die Festivals liefen ebenfalls gut. Zu den Highlights zählen bisher mit Sicherheit das Video Release Festival 2004, das Altstadt Festival 2005 sowie unsere Album Release 2006. Es darf ruhig noch ein bisschen mehr sein, dachten wir uns Mitte 2006, als wir mit den Vorbereitungen zu einem Indoor-Festival im Stadtforum begannen, welches am 29. Dezember 2006 stattfinden sollte…

Nun, wir wollen euch nicht unnötig langweilen, indem wir euch die komplette Vorbereitungsarbeit in allen Details schildern. Daher möchten wir euch in diesem Abschnitt nur ein groben Überblick geben (wer sich nur für das Festival an sich und nicht für die Organisation interessiert, kann diesen Abschnitt getrost überspringen): Jojo nahm als Hauptorganisator von Anfang an die Fäden in die Hand und kümmerte sich zunächst ums Stadtforum sowie ums Band-Booking. Nach einiger Zeit stand mit COLESLAW, LAZURIGHT, 5BUGS und ITCHY POOPZKID das Line-Up fest. Jürgen sorgte bereits im Vorfeld dafür, dass wir eine fette PA-Anlage zur Verfügung hatten. Nippel hatte irgendwann die Idee, das Ganze „Slush Festival“ zu nennen. Im Sommer machte sich in erster Linie er, aber auch Jojo, auf Sponsorensuche. Als der Festivalname und die Sponsoren feststanden, entwarf Thimo Flyer und Plakate, welche nach der Fertigstellung sofort in Druck gingen. Holger stellte derweil eine Slush Festival-Homepage ins Netz, um deren Inhalte sich fortan Jojo kümmerte. Beim Flyer verteilen und Plakate aufhängen waren alle tatkräftig beteiligt. Jojo versorgte die Presse mit wichtigen Informationen und kümmerte sich um den Vorverkauf. Dank viel Werbung lief letzterer enorm gut. Als das Festival in greifbare Nähe rückte, buchte Nippel 15 Betten in einem Bad Saulgauer Internat, wo die Bands untergebracht werden sollten. Nadja stellte eine Catering-Liste zusammen. Jürgen machte sich über den Anlagen-Transport Gedanken. Einen Tag vor dem Festival hatten wir die unglaubliche Zahl von 500 Vorverkaufskarten unter die Leute gebracht. Aus diesem Grund verlegten wir das Slush Festival kurzentschlossen in den großen Saal des Stadtforums, da wir im kleinen Saal bereits mit dem Vorverkauf an die Kapazitätsgrenzen gestoßen waren. Mit diesem beruhigendenden Gedanken im Hinterkopf begannen wir mit den Aufbauarbeiten. Unter der Regie von Jojo zogen alle an einem Strang. Was die technische Seite anbelangt, sorgte Jürgen für die Koordination. Vom MIDNIGHT SPECIAL-LKW wurde ein Traversensystem samt PA- und Lichtanlage angeliefert. Ein Mitglied der MIDNIGHT SPECIAL-Crew, Flori Reisch und Jürgen bauten alles auf. Getsch, Jojo, Nippel, Stefan und vor allem Sédon packten kräftig mit an. Alexandra bereitete eine Verlosungsaktion vor. Olli Schäfer vom Stadtforum machte freiwillig Überstunden und überprüfte, ob der Bühnenaufbau auch in allen Belangen den Sicherheitsvorgaben entsprach. Backline und FOH wurden mit einem Bus, den wir von Gärtnermeister Dieter Braun geliehen hatten, angekarrt und ebenfalls gemeinsam aufgebaut. Am Tag des Slush Festivals besorgte Sédon am frühen Morgen Absperrgitter für die Bühne. Stefan, Alexandra, Moni und Nippel überzogen die Betten im Internat. Im Stadtforum richtete Nadja mit Hilfe von Moni und Alexandra den Backstage- und Cateringbereich her – zum großen Teil mit selbst gemachten Salaten. Jojo steuerte Snacks wie Schokoriegel und Obst bei. Gaisi und Manne versorgten den Backstagebereich mit Getränken und ließen gegen Abend Spätzle mit Geschnetzeltem von einem Party-Service kommen. Gaisis Crew errichtete im Saal eine Theke und übernahm den Ausschank. Stefan und Jojo hängten im ganzen Gebäude verschiedene Hinweis-Schilder auf. Jürgen und Thimo arbeiteten während den Soundchecks am FOH. Um 17.45 wurden die Pforten geöffnet. Stefan, Alexandra, Moni, Thomas Friedrich, Jojo und Nippel versuchten die wartenden Leute so schnell wie möglich abzufertigen. Trotzdem bildete sich eine lange Menschenschlange. Jonne und Stefan W. fungierten als Türsteher. Im Großen und Ganzen klappte der Einlass reibungslos. Trotzdem musste immer mal wieder diskutiert werden, weil der ein oder andere Konzertgänger die Einlassbedingungen nicht erfüllte. Wer sich jetzt angesprochen fühlt: Bitte informiert euch künftig im Vorfeld, was es zu beachten gilt! Ihr erspart uns und euch eine Menge Ärger…

Um 18.40 Uhr wurden Nippel und Jojo von Holger abgelöst und konnten sich auf ihren bevorstehenden Gig vorbereiten. Hinter der Bühne trafen sie sich mit Jürgen und Sédon und kippten einen Jägermeister. Wenig später stand Jürgen am FOH und legte unser Intro in den CD-Spieler. Vor der Bühne warteten über 550 gespannte Leute. Wir rockten gegen 19.00 Uhr mit „Me Again“ und „Never Ending Chain“ los. Es war ein tolles Gefühl, vor so vielen Leuten auf der Bühne zu stehen. Überall blickte man in bekannte Gesichter. Jojo bedankte sich bei den Besuchern fürs Kommen. Da die Stimmung zunächst etwas verhalten blieb, forderte Nippel die Meute beim Song „Here And Now“ zum Springen auf und schon ging’s mächtig ab. Hatten wir im Vorfeld aufgrund der Organisationsarbeit kaum Konzentration für unseren Gig gefunden, so war unsere Anspannung plötzlich wie weggeblasen. Wir zeigten uns in Bestform und rockten souverän durch unser Programm. Zeitweise wurde gesungen und mitgeklatscht, dass es eine wahre Freude war! In Anbetracht der frühen Stunde war die Stimmung mit Sicherheit schon enorm gut. Wir waren jedenfalls sehr zufrieden, als wir nach „The Thing About You“ die Bühne verließen und das Publikum lautstark nach einer Zugabe verlangte. Wir präsentierten „Closer Tonight“. Beim allerletzten Song namens „Just Asking“ schafften wir es, das Publikum in ein klatschendes Meer zu verwandeln. Ein unglaublich schöner Gig! Wir bedankten uns und räumten hochzufrieden die Bühne. Als gastgebende Band hatten wir die Meute bestens auf eine lange Rocknacht eingestimmt. Die Leute waren heiß auf die anderen Combos und so sollte das auch sein…

Wir fanden im Anschluss nur bedingt Zeit, uns die anderen Combos anzuschauen, da es auch nach unserem Gig jede Menge zu tun gab. Die Getränke im Backstagebereich mussten nachgefüllt werden, an der Kasse musste jemand sitzen, Equipment musste durch die Gegend getragen werden und so weiter und so fort. Trotzdem begaben wir uns immer mal wieder auf die Galerie des Stadtforums, um die Shows der anderen Bands zu genießen. Was sich vor unseren Augen abspielte, bereitete uns große Freude! Es soll an dieser Stelle gar nicht erst der Versuch unternommen werden, die nachfolgenden Shows in allen Details zu beschreiben. Jeder Festivalbesucher soll seine eigenen Eindrücke behalten! Es ist ohnehin nur bedingt möglich, ein Rockfestival und die dazugehörige Stimmung in Worte zu fassen. Von daher zu jeder Band nur ein paar Anmerkungen:

Die Kollegen von LAZURIGHT präsentierten neben einem brandneuen Song in erster Linie die Stücke ihrer aktuellen EP „Silver Side Alien Zoo“. Man merkt dem Rock-Vierer aus Tuttlingen und Neuhausen in allen Belangen deutlich an, dass in diesem Jahr jede Menge Shows gespielt wurden. Drummer Tommy und seine Mannen zeigten eine souveräne Vorstellung und große Spielfreude. Die Stimmung im Publikum blieb ähnlich gut wie schon bei unserem Gig und konnte gegen Schluss sogar gesteigert werden. Zu groovenden Stoner-Rock-Riffs und rauem Gesang wurde fleißig Pogo getanzt. Frontmann Gerhard war die Freude bei seinen Ansagen deutlich ins Gesicht geschrieben. Er fand kaum Worte und ließ daher lieber seine Musik sprechen… 🙂

Mit den 5BUGS aus Berlin ging’s ebenso routiniert weiter. Eine absolut spielstarke Band, die das Publikum vor allem durch den ausdrucksstarken Gesang sofort in ihren Bann zog! Neben alten Klassikern wurden auch einige Songs des neuen Albums „Tomorrow I’ll Play God“ gespielt. Soundmäßig war die Show der 5BUGS mit Sicherheit der Höhepunkt des Abends. Die treibenden Drums und die filigranen Riffs tönten dermaßen differenziert aus den Boxen, dass selbst Jürgen und Thimo neidlos anerkannten, dass da ein absoluter Profi am Mischpult stand. Das Publikum ging sehr gut mit. Sogar die hinteren Reihen kamen mehr und mehr in Fahrt.

Mittlerweile waren über 700 Leute anwesend und das Slush Festival somit restlos ausverkauft! Nippel musste an der Kasse mehrere Leute abweisen: „Sorry, wir dürften keinen mehr reinlassen. Nächstes Jahr früher kommen!“ Als die 5BUGS ihren Gig beendet hatten, betraten Jojo und Manne die Bühne, um unter allen Vorverkaufskarten-Besitzern verschiedene Merchandise-Artikel wie CDs und T-Shirts zu verlosen.

Zu guter (!) Letzt enterten ITCHY POOPZKID die Bühne. In Bad Saulgau seit langem keine Unbekannten mehr, bewegten sich die drei Punkrocker auf sicherem Terrain und konnten sich von der ersten Sekunde an auf ein singfreudiges und textsicheres Publikum verlassen. Sibbi, Dani und Tobi holzten dermaßen auf der Bühne rum, dass selbst langjährige Fans ins Staunen kamen. Wie kann man so abgehen und doch so sauber spielen? In der zweiten Hälfte des Gigs kam es zur sogenannten „Wall of Death“. Das Publikum drängte sich nach rechts beziehungsweise nach links und bildete in der Mitte eine freie Gasse. Sobald der dargebotene Song richtig losging, hüpften beide Seiten wie von Sinnen ineinander rein. Trotz der wilden Pogo-Schlacht, hielten sich die Schäden in Grenzen: Ein Mädchen stürzte in Glasscherben. Ein Junge kugelte sich die Schulter aus und musste ins Krankenhaus. Beides für sich mit Sicherheit schmerzhaft, aber in Anbetracht der gewaltigen Stimmung insgesamt doch eher glimpflich. Die Itchys präsentierten auch den ein oder anderen neuen Song ihres Anfang 2007 erscheinenden, zweiten Albums. Zu guter Letzt gab’s den Live-Klassiker „As Long As I Feel Fine“ auf die Ohren, wo gehüpft wurde, als gäbe es kein Morgen! Eine derart ausgelassene Rockkonzertstimmung gab es in Bad Saulgau garantiert noch nie… 😀

Ausnahmsweise soll dieser Gig Review auf seinem Zenith beendet werden, denn wer will nach so einem bombastischen Konzertabend schon von langweiligen Abbauarbeiten hören? Vermutlich keiner, zumal sowieso alles ähnlich lief, wie beim Aufbau…

Jojo, Nippel, Sédon und Jürgen verbeugen sich tief vor folgenden Leuten: Holger, Thimo, Stefan, Nadja, Alexandra, Moni, Carina, Stefan W., Jonne, Getsch, Thomas Friedrich, Dieter Braun, Magge, Karle, Schaf, Miche Hepp und der Schwäbischen Zeitung, Henning & allen anderen Fotografen, unseren Müttern, Olli & dem TBG-Team, Manne, Gaisi & seinem Team, Flori & seinem Kollegen, dem MIDNIGHT SPECIAL-Mann, dem Türschließer und allen Flyer-Verteilern. Du hast zum Gelingen des Slush Festivals beigetragen und wurdest bei dieser Aufzählung vergessen? Unter beschwerden@coleslaw-music.de kannst du deinem Unmut freien Lauf lassen! Ernsthaft! 🙂

Großer Dank geht an die Jungs von LAZURIGHT, ITCHY POOPZKID und 5BUGS für ihre arschtretenden und professionellen Shows.

Am meisten möchten wir jedoch jedem einzelnen Besucher des Slush Festivals danken! Durch euren Support habt ihr diesen Abend zu etwas ganz Besonderem gemacht! Wir sind überwältigt von der bombastischen Resonanz! Dank euch dürfte einer Neuauflage des Slush Festivals eigentlich nichts im Wege stehen, aber alles zu seiner Zeit… 😉

„Die Klimaerwärmung schreitet voran.“

Da es in der zweiten Jahreshälfte von 2006 kein einziges Mal richtig geschneit hat, können wir dem nur zustimmen. Der Name „Slush Festival“ [„Slush“ ist ein englisches Wort und bedeutet so viel wie Schneematsch] war dieses Jahr also nicht gerade passend…

„In Bad Saulgau ist doch eh nix los.“

Spätestens seit dem Slush Festival dürfte klar sein: Das ist Schnee von gestern…

31.12.06

VIELEN DANK UND GUTEN RUTSCH!

Das Slush Festival war mit über 700 Besuchern restlos ausverkauft und ein voller Erfolg! Vielen Dank an alle, die gekommen sind! Besonderer Dank gilt unseren Helfern, ohne die dieser gebührende Jahresabschluss nicht möglich gewesen wäre.

Wir wünschen euch einen guten Rutsch ins neue Jahr 2007, welches hoffentlich viele tolle Konzerte mit sich bringen wird…

28.12.06

TOUR DIARY – 26.12.06 | ULM, Roxy, Christmas Rock

Am zweiten Weihnachtsfeiertag weiß man in der Regel nicht so recht, wie man die Zeit verbringen soll. Die Verwandtschaft ist besucht, die Geschenke sind ausgepackt und Plätzchen und Glühwein hängen einem zum Hals raus. Naja, so oder so ähnlich ist das schätzungsweise bei den meisten, stimmt’s? 😉

Nicht bei COLESLAW! Zumindest nicht in diesem Jahr. Wir trafen uns am frühen Nachmittag bei Jürgen, um noch ein paar organisatorische Dinge bezüglich des Slush Festivals zu besprechen. Im Anschluss fuhren wir nach Ulm ins Roxy, wo beim Christmas Rock Festival ein Auftritt anstand. Neben uns sollten dort LAZURIGHT, SEMTEX und THE GAS auf der Bühne stehen.

Im Roxy angekommen begrüßten wir Veranstalter Micha Mutschler (der hat übrigens unser aktuelles Album gemastert) sowie einige andere Leute. Die Jungs von SEMTEX hatten gerade Soundcheck. Wenig später trafen die Kollegen von LAZURIGHT ein. Wir stellten erschreckt fest, dass sowohl wir als auch LAZURIGHT eine Bassbox, aber keine Gitarrenbox dabei hatten, obwohl wir uns gegenseitig Equipment zur Verfügung stellen wollten. Tja, so kann’s gehen. Ganz schön dumm gelaufen. Klassisches Missverständnis. :-/ Gott sei Dank waren noch andere Bands da, so dass das das Problem relativ schnell gelöst werden konnte. An dieser Stelle geht ein herzliches Dankeschön an die Jungs von SEMTEX! 🙂

Gegen 20.15 Uhr ging’s mit THE GAS los. Das Roxy füllte sich recht zäh. Auch als im Anschluss die Jungs von LAZURIGHT rockten, blieb die Tanzfläche eher licht. Bei genauerem Hinsehen stellte man fest, dass über 150 Leute anwesend waren, aber im riesigen Roxy sieht das halt nach gar nix aus. Einzig und allein die Lokalmatadoren von SEMTEX schafften es nach 22.00 Uhr einige tanzende Leute vor die Bühne zu scharen, während heftiger Brachialsound von der Bühne donnerte. Selbst im Backstageraum hörte man die Snare knallen… 🙂

Nach SEMTEX hatten wir schließlich die Ehre. Es wurde wieder etwas leerer im Saal, als wir durch unser Set rockten. Dennoch rührte Jojo von der Bühne aus kräftig die Werbetrommel für das Slush Festival. Zudem erfreute er sich eines neuen Roosophons! Nachdem unser altes vermutlich im österreichischen Raggal verloren gegangen war, hatte unser Mischer Jürgen zu Hause erneut zu Telefonhörer und Lötkolben gegriffen und kurzerhand ein neues gebaut. Dieses klingt noch telefoniger als das alte. 🙂

Wir gaben trotz technischer Probleme mit Jojos Gitarre Gas und hatten nebenher die Möglichkeit, vor Fotograf Henning zu posen, welcher uns fleißig knipste. 🙂 Das Publikum war schwer zu knacken. Wie schon zuvor THE GAS und LAZURIGHT hatten auch wir große Mühe, die Leute zum Tanzen zu bringen. Die meisten standen einfach nur da und kuckten. Keine Regel ohne Ausnahme: In der ersten Reihe gab eine Handvoll Headbanger alles. Trotz der ingesamt verhaltenen Stimmung wurde am Ende nach einer Zugabe verlangt. Wir spielten „Closer Tonight“ und verließen die Bühne.

Wir unterhielten uns noch eine Weile mit den Kollegen von LAZURIGHT und packten schließlich unsere Siebensachen. Als wir durch die Pforte des Roxy spazierten, ließ Sédons bessere Hälfte Carina – für gewöhnlich eher als ruhiges Gemüt bekannt – einen trockenen Kommentar vom Stapel, welcher heftiges Gelächter zur Folge hatte. Der Anstand gebietet es allerdings, dass ihre Worte in Rahmen dieses Gig Reviews nicht zitiert werden. Sorry! 😉

Herzlichen Dank: Micha Mutschler und seinem Team, LAZURIGHT (Mit euch ist alles so locker und unkompliziert! Hoffentlich spielen wir noch viele gemeinsame Gigs…), Henning von www.keitan.de fürs Fotografieren, SEMTEX, THE GAS, Stefan, Carina und Alex.

27.12.06

SLUSH FESTIVAL STEHT VOR DER TÜR

Am Freitag ist es endlich so weit: Kurz nach dem Christkind und kurz vor dem neuen Jahr steht das Slush Festival vor der Tür! Wer verbilligte Vorverkaufskarten haben will, sollte sich beeilen, denn die gibt’s noch bis morgen (Donnerstag) und zwar nur so lange der Vorrat reicht! Es wird aber auf jeden Fall auch eine Abendkasse geben.

Wir von COLESLAW werden das Festival um Punkt 19.00 Uhr eröffnen. Um nichts zu verpassen, empfiehlt es sich, möglichst früh da zu sein (auch wenn man schon Vorverkaufskarten hat). Wir rechnen mit einer langen Schlange im Eingangsbereich. Einlass ist ab 18.00 Uhr. Es sei noch mal ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die gesetzlichen Einlassbestimmungen gelten. Wer noch keine 16 ist, sollte sich hier schlau machen, was beachtet werden muss.

Also, bis übermorgen! Wir freuen uns auf ein außergewöhnliches Festival mit euch!

14.12.06

ADVENT, ADVENT

Zur Weihnachtszeit haben wir die Preise im SHOP deutlich reduziert. Unser Debüt-Album „The Calming Influence“ ist ab sofort für unschlagbare acht Euro erhältlich. Auch T-Shirts, Poster und Aufkleber gibt’s künftig billiger und zwar nicht nur im SHOP, sondern auch bei unseren GIGS. Ihr habt noch kein Weihnachtsgeschenk für den besten Freund oder auch für die Großmutter? Eine CD von COLESLAW erfreut Jung und Alt gleichermaßen! 😉

Ebenfalls ein guter Geschenktipp sind Karten für das Slush Festival. Hier noch mal sämtliche Vorverkaufsstellen im Überblick:

– Tourist Information im Stadtforum Bad Saulgau
– Musik Markt Bad Saulgau
– Kreissparkasse Bad Saulgau
– Café Bar Forum Bad Saulgau
– Musikhaus Lange Ravensburg

Wir wünschen euch eine besinnliche Adventszeit mit schönen Weihnachtsliedern, romantischem Kerzenlicht und gutem Glühwein!

11.12.06

TOUR DIARY – 09.12.06 | KARLSRUHE, Substage, Emergenza Special Tour

Emergenza-Mann Magge Mehwald hatte das Substage in Karlsruhe angemietet, um dort die besten Emergenza-Bands Südwestdeutschlands gemeinsam auftreten zu lassen. [Für alle, die’s nicht wissen: Emergenza ist ein großer Newcomercontest für Bands aller Art.] Wir freuten uns sehr über die Einladung und sagten sofort zu.

In zwei Karossen düsten wir nach Karlsruhe. Jojo und Moni in der einen, Nippel, Sédon und Jürgen in der anderen. Sédon hatte sein Navigationssystem dabei. Jürgen versuchte über eine Stunde lang, das Gerät zu programmieren. Schließlich gab er resigniert auf. Irgendwas stimmte nicht mit dem Ding. Besitzer Sédon wusste auch nicht weiter. Außerdem konnte er bei den Programmierversuchen von Jürgen nur bedingt helfen, da sich Sédon so schlecht fühlte, dass er fast die ganze Fahrt über gegen Brechreiz ankämpfte. Nippels Fahrstil tat sein Übriges. Jürgen ließ mal wieder keine Gelegenheit aus, diesen Fahrstil mit verbalen Attacken zu kommentieren. Nippel nahm es gelassen. Der kreidebleiche Sédon meinte derweil: „Mach mol a Fenschdr auf, Nippel!“

Tja, auf die guten alten Landkarten war wenigstens noch Verlass! Von Sédons Navigationssystem konnte man selbiges nicht gerade behaupten. Für alle, die jetzt denken, wir wären blöd: Nach Karlsruhe zu finden war natürlich nicht das Problem. Einzig und allein die Lage des Substage bereitete uns Sorgen. Wir versuchten uns an den 8. Oktober 2004 zu erinnern, denn da hatten wir schon mal dort gespielt. Jojo fuhr voraus und führte uns souverän zum Substage. Der Rest der Truppe war sehr erstaunt. Ein Hoch auf Jojos Gedächtnis! Im Substage angekommen rannten fast alle aufs Klo. Irgendwie kommt uns das doch bekannt vor… 😉

Wir begrüßten Magge und viele befreundete Bands. Die Soundchecks klangen vorzüglich. Das Substage hat einfach eine fette Anlage, ein noch fetteres Mischpult und geile Monitorboxen. Ein toller Club! Da wir den Opener-Slot zugeteilt bekamen, hatten wir als letzte Band Soundcheck. Im Anschluss gab’s vorzügliche Maultaschen mit Salat. Magge schwang eine kleine Rede und erntete von sämtlichen Bands anerkennenden Applaus für seine Organisation. Jeder freute sich auf das Emergenza Best of Südwest Festival mit insgesamt acht Bands. Prallgefülltes Programm also. Witziger Nebeneffekt: Die Merchandise-Theke war an diesem Abend breiter als die Substage-Bühne, und das soll was heißen… 😀

Die Bands durchmischten sich mehr und mehr. Jeder unterhielt sich mit jedem. Keine Spur von Konkurrenz-Denken. So muss das sein! Magge freute sich sichtlich über das freundschaftliche Verhältnis der anwesenden Combos. Zu Recht – er hat schließlich seinen Teil dazu beigetragen!

Um 20.00 Uhr enterte Magge die Bühne und kündigte uns an. Wie immer schaffte er es mit seiner Ansage, einige Leute vor die Bühne zu holen. Unser Intro ertönte und wir legten vor ungefähr 80 Leuten mit „Me Again“ los. Dank vorzüglichem Monitorsound fühlten wir uns blendend und rockten souverän durch unser Set. Auch wenn die Stimmung im Publikum zu der frühen Stunde noch recht verhalten war, gab es nach unseren Songs ordentlichen Applaus. Besonders freute es uns, dass viele Mitglieder der anderen Combos vor der Bühne standen und unserem Sound lauschten. Annerkennendes Kopfnicken von Kollegen ist genau so schön, wie brachiale Pogotänze des „normalen“ Publikums. Zumindest für Ersteres hat es an diesem Abend gereicht. Mit „Here And Now“ brachten wir unsere Show zu Ende und räumten zufrieden die Bühne. Das musste an diesem Abend extrem schnell gehen. Jede Band hatte 25 Minuten Stagetime und ganze 3 Minuten für den Umbau. Eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit. Tja, der Magge kriegt das hin… 😉

Nach uns ging’s Schlag auf Schlag weiter. Folgende Combos standen auf der Bühne: JOY BECAME CLEAR, LAZURIGHT, NOCH NE BAND, PINK’S NOT RED, SLAVE, POCKET ROCKET und ONE SIDE SMILE. Allesamt (wirklich allesamt!) Bands, die wir euch nur ans Herz legen können! Emo, Indie, Punk, Brit-Rock, Alternative – von der Richtung her war so ziemlich für Jeden was dabei. Okay, es muss einem nicht jede Richtung zusagen, aber vom Songwriting und technisch gesehen, war wirklich jede Band erste Sahne. Überzeugt euch selbst!

Nach einem langen Rockabend standen wir vor dem Substage und unterhielten uns mit LAZURIGHT und mit verschiedenen Mitgliedern der anderen Bands. Kollektives Kopfzerbrechen, aber auch Gelächter hatten die Jungs von POCKET ROCKET zu verantworten: Sie hatten den Schlüssel in ihrem Bus gelassen und die Tür zugehauen. Jeder versuchte nun mit Schlüsseln, Taschenmessern und ähnlichen Utensilien, das Gefährt aufzubekommen – vergebens. Schließlich wurde der ADAC gerufen und der Käse war gegessen. 🙂

Zu später Stunde düsten wir nach Pforzheim, wo wir Einen trinken gingen. Mit am Start waren unter anderem Magge, Karle und Achim. Später kamen noch die Kollegen und Kolleginnen von NOCH NE BAND dazu. Wir hatten lustige Gespräche über alte Zeiten. Magge staunte Bauklötze und lachte Tränen, als Jojo ihm eine Anekdote nach der anderen erzählte. Vor allem diverse Geschichten über Thimo fand Magge witzig und unglaublich zugleich. Es war sehr lustig… 😀

Irgendwann strichen wir die Segel und machten uns auf den Heimweg. Magge hatte uns sogar Schlafplätze angeboten, aber wir lehnten dankend ab. Irgendwann in den frühen Morgenstunden lagen wir alle zufrieden in unseren Betten…

Ein herzlicher Händedruck geht an: Magge, JOY BECAME CLEAR, LAZURIGHT, NOCH NE BAND, PINK’S NOT RED, SLAVE, POCKET ROCKET, ONE SIDE SMILE, Moni, Karle, Achim und an dich für das Lesen dieses Gig Reviews!