17.12.07

TOUR DIARY – 15.12.07 | EISLINGEN, Jugendhaus Talx ***UNPLUGGED***

Unser letzter Gig des Jahres 2007 – zugleich unser 150. insgesamt – stand an. Es handelte sich um ein reines Unplugged-Benefizkonzert im Eislinger Jugendhaus Talx, dessen Erlös verschiedenen sozialen Projekten zu Gute kommen sollte. Eine schöne Sache also – in der Vorweihnachtszeit sowieso!

Jojo und Done fuhren gemeinsam nach Eislingen. Jürgen verbrachte bereits den ganzen Samstag in Ulm, um die Millionen auszugeben, die er für seine Dienste bei COLESLAW erhält. Am späten Nachmittag holte er Nippel vom Ulmer Bahnhof ab, der aus Italien angereist war. An dieser Stelle geht ein großes Dankeschön an Nippels Chef, der Nippel extra wegen des Benefizkonzerts einen früheren Rückflug genehmigt hatte.

Im Eislinger Jugendhaus Talx machten wir Bekanntschaft mit den Veranstaltern in Form von zwei netten Jungs namens Daniel und Matt(h?)ias. Kurze Zeit später trafen auch die beiden anderen Bands LAZURIGHT und ITCHY POOPZKID ein, die an diesem Abend ebenfalls unplugged auftreten sollten. Wir begrüßten uns herzlich. Jojo schäkerte mit Sibbi über diverse Interna der POOPZKID-Tour. Jürgen unterhielt sich mit einigen Mädels vom Hause. Nippel telefonierte so lange, bis seine Kollegen sämtliches Equipment ins Talx geschleppt hatten. 🙂

Irgendwann gab es einen kleinen Soundcheck. Die Monitorboxen waren gut, aber die Anlage fürs Volk machte Probleme. Der rechte Hochtöner wollte nicht so richtig und schepperte wie blöd. Bis zum ersten Gig hatte man das Problem jedoch im Griff.

ITCHY POOPZKID eröffneten als Lokalmatadoren mit einer etwas anderen Version ihrer zweiten Single „And I’ll Walk Away“. Der Saal war von Anfang an brechend voll und die Stimmung nach wenigen Minuten gut. Die POOPZKID-Songs haben unplugged vor allem durch Sibbis abgewandelten Gesang einen leicht swingigen Touch. Als Zugabe präsentierten die Eislinger mit TOM ASTORS „Flieg, Junger Adler“ einen echten Dinosaurier deutscher Sangeskunst. Als die Itchys das junge Publikum jedoch zu Singen aufforderten, war betretenes Schweigen angesagt. Selbst LAZURIGHT kannten den Song nicht und schauten verdutzt drein. Leute, Leute, ihr müsst mehr SWR4 hören! 😉

Nach den Itchys enterten wir die Bühne und präsentierten ein kleines Best Of unseres Unplugged-Sets. Los ging’s mit „The Thing About You“. Die Stimmung blieb durchgehend gut. Als wir JUSTIN TIMBERLAKES „What Goes Around…Comes Around“ spielten, konnten die meisten im Publikum mitsingen. Heieiei, und TOM ASTOR kennt keine Sau! Wo soll das noch hinführen? Brauchen wir etwa eine Radio-Quote wie in Frankreich? 😉

Mit Ansagen stachelten wir Süd-Eislingen gegen den vermeintlich cooleren Norden auf. Liebe Eislinger, eines muss jedoch klar sein: Beide Stadtteile sind mit Sicherheit cooler als Bad Saulgau, denn ihr habt wenigstens ein schönes Jugendhaus! Mit „Like A Rockstar“ beendeten wir unser Set und ernteten kräftigen Applaus und Zugabe-Rufe. Zur Freude von Sibbi präsentierten wir SIMON & GARFUNKELS „The Boxer“. Als Nippel seine Blockflöte herauszog, um das Solo zu spielen, wurde er von einem kleinen Jungen in der ersten Reihe ausgelacht. Naja, dass Blockflöten heutzutage als peinlich gelten, können wir ja verstehen. Dass kaum mehr einer „Flieg, Junger Adler“ kennt, schon weniger…

Zu guter Letzt präsentierten LASERFIGHT ihr Set. Die gute Stimmung im Saal hielt bis zum Schluss an. Als MICHAELKNIGHT die Bühne verließen, gab es noch lustige Gespräche im Backstageraum. Nippel ließ sich von Gerhard zeigen, wie man das Riff des LAZURIGHT-Songs „Hello“ spielt. Nach einigen Minuten hatte Nippel die Krux des 8/4-Taktes verstanden und klimperte fröhlich vor sich hin. Im Anschluss diskutierte man über RAMMSTEIN und lachte jede Menge. Der größte Lacher des Abends ging jedoch auf das Konto von LAZURIGHT-Bandpapa Martin. Der sonst so ruhige Zeitgenosse nahm die gelegentlichen Ausraster unseres Mischers Jürgen auf die Schippe und brüllte wie blöd: „Das kotzt mich voll an!!!“ Vor allem durch seinen polnischen Akzent klang das sehr witzig. 🙂 Wir schmissen uns weg vor Lachen. Auch Jürgen lachte und erklärte: „Man muss das Geschäftliche vom Privaten trennen!“ Ein gutes Schlusswort!

Wir danken: Daniel & Matt(h?)ias sowie dem Rest des Talx-Teams, LASERFIGHT samt Anhang für HEITERKEIT & Gesang, den POOPZKIDS für das Auffrischen vergessenen Liedguts, Moni fürs Fotografieren, Nippels Chef für sein Verständnis, den Mädels, welche uns den Weg zum Talx zeigten (Entschuldigung für unser Misstrauen!) und natürlich dir für das Lesen dieses Gig Reviews!

SEE YOU ON THE ROAD 2008…

10.12.07

TOUR DIARY – 08.12.07 | OBERMARCHTAL, Kreuz

Ein Gig im Kreuz in Obermarchtal stand an. Die Kollegen von TOS hatten uns dazu eingeladen. Die Jungs von SCARLET komplettierten das Line-Up.

Als Jojo und Nippel am frühen Abend den Club betraten, waren sie sehr erstaunt, dass Mischer Jürgen bereits da war. Eigentlich hätte Sédon ihn anrufen und mitnehmen sollen. Natürlich hatte Sédon das nicht getan und bestätigte damit mal wieder seine Aversion gegen jede Art moderner Telekommunikationsmittel – vorausgesetzt man will ein Handy in der heutigen Zeit überhaupt noch als modern bezeichnen. 🙂 Jürgen war verärgert…

Wir bauten auf, so weit wir konnten. Ein kleines Kamera-Team war am Start und baute ebenfalls auf. Die Jungs wollten unsere Show filmen und ein kleines Interview mit uns führen. Einer der Jungs war ein ehemaliger Studienkollege von Jojo. Tja, die Medienwelt scheint ihm offenbar besser zu gefallen, als der Lehrerberuf. Jojo meinte grinsend: „Aus allen, die an der PH Weingarten abbrechen, wird was!“ 🙂 Eigentlich hätten wir mit dem Interview gleich loslegen können, aber die Kamera-Jungs wollten unbedingt auf Sédon warten. Das muss man sich mal vorstellen: Wegen eines INTERVIEWS auf SÉDON warten… 😉

Irgendwann kamen die Jungs von TOS und noch irgendwanner unser Drummer Sédon. Jürgen machte seinem Ärger in seiner gewohnt ironischen Art Luft: „Done, ich glaub mein Handy ist kaputt! Es hat heute nicht geklingelt!“ 🙂

Da Sédon nun da war, konnte das Interview beginnen: Wir schwangen uns auf Barhocker und antworteten auf sehr kreative Fragen. Außerdem wurde soundgecheckt.

Tja, das war auch schon der spannendste Teil des Abends. Wahrscheinlich hatte das Kamera-Team mit tosenden Massen, Stagediving und Pogotanz gerechnet, aber als wir um kurz nach neun loslegten, herrschte im Kreuz gähnende Leere. Aber mal so richtig! Da war wirklich keine Sau da! Nur die Hausbelegschaft, die anderen Bands, das Kamera-Team und eine handvoll Leute, aber keine Sau. Auch kein Hund. 😉

Wir rockten – und das sag ich jetzt nicht einfach so daher – trotzdem mit Hingabe! Bands, die nicht dazu bereit sind, auch für wenige Besucher Vollgas zu geben, sind in unseren Augen scheiße! Ernsthaft! Wir gaben also Vollgas und ernteten von den wenigen Anwesenden und den Kollegen zumindest einen Respekt-Applaus. Das Kamera-Team hatte sichtlich Freude am Filmen und freute sich über jede kleine Besonderheit, die sie mit ihren Kameras erhaschen konnten. Nach einer Zugabe war Schluss.

Hier könnt ihr euch das Werk des Kamera-Teams anschauen: COLESLAW live + Interview

Nach uns enterten die bayrischen Punkrocker von SCARLET die Bühne und legten sich mächtig ins Zeug. Ihr Gitarrist hatte beim Line-Check extra ausprobiert, wie hoch er springen kann, ohne sich die Rübe an der Decke anzuschlagen. Somit konnte er nun unbesorgt abgehen. 🙂

Zu guter Letzt folgte ein nicht weniger engagierter Auftritt von TOS. Gitarrist Lui bewegte sich nun wieder in bester Pop-Punk-Manier. Noch beim Soundcheck hatte er zur aktuellen CD von ALTER BRIDGE geposed und deren Gitarrist Mark Tremonti absolut authentisch nachgemacht. Das war große Klasse! 🙂

Große Klasse ist im Übrigen auch die aktuelle ALTER BRIDGE-CD namens „Blackbird“. Die Kapelle COLESLAW möchte euch einvernehmlich an Herz legen, dieses Meisterwerk der Rockmusik zu kaufen! Absolut fetter Sound! Da gehen einem die Superlative aus! Lasst es mich folgendermaßen auf den Punkt bringen: Guter Punkrock ist wie ein satter Schlag in die Fresse. Guter Metal ist wie ein heftiger Tritt in den Bauch. ALTER BRIDGE ist wie ein Lastwagen, der einen mit voller Wucht über den Haufen fährt!

Merci beaucoup: Muckel, Joe Iceman, Lui, Lugge (Bau dir unbedingt so ein Leucht-Dingens in die Bass-Drum!) dem Kreuz-Team, den Kamera-Jungs, Moni und natürlich ALTER BRIDGE!

08.12.07

UNPLUGGED-TOUR

Manche von euch haben es bestimmt schon bemerkt: Aufgrund des Erfolgs und enormer Spielfreude haben wir unsere kleine Unplugged-Tour um ein paar Konzerte erweitert. Im vorletzten News-Eintrag gibt es sämtliche Tourdaten im Überblick. Wer uns noch nicht unplugged erlebt hat, der möge sich unter http://www.coleslaw-music.de/pics/PICS inspirieren lassen und unter GIGS ein Konzert aussuchen! Eure Ohrstöpsel könnt ihr getrost zu Hause lassen und stattdessen die Großmutter mitbringen! 😉

Für alle, die Unplugged-Konzerte und/oder Großmütter nicht leiden können, ist (neben unseren „normalen“ Shows) das hier zu empfehlen! Wir wünschen euch eine schöne und besinnliche Adventszeit…

03.12.07

TOUR DIARY – 01.12.07 | RULFINGEN, Alte Kirche ***UNPLUGGED***

Rulfingen mag für viele Menschen einfach nur ein „Kaff“ sein, aber aus musikalischer Sicht hat es mindestens zwei Besonderheiten zu bieten: Zum einen ist es die Heimat von Miche Hepp, der die hiesige Region seit Jahren mit exzellentem Musikjournalismus beglückt und Bands wie uns mit viel Hingabe unterstützt. Zum anderen gibt es in Rulfingen die Alte Kirche – eine wunderschöne Location, die sich hervorragend für unsere derzeit laufende Unplugged-Tour anbot. Martina vom Kulturverein Alte Kirche e.V. war sofort einverstanden, als wir um einen Auftritt anfragten. Auch diesmal holten wir uns wieder die Jungs von LAZURIGHT mit ins Boot.

Wir fuhren am frühen Nachmittag nach Rulfingen, begrüßten Martina und ihre Helfer und bauten auf. Nebenher knipsten wir einige Fotos von der wunderschönen Alten Kirche. Beichtstuhl, Kanzel und Altäre luden zu allerhand Blödsinn ein. Als ehemalige Ministranten dürfen wir so was! Außerdem möchten wir betonen, dass die Alte Kirche seit Jahren entweiht ist. Das Fegefeuer brauchen wir also nicht zu fürchten! Mit Ausnahme von Jürgen versteht sich. Der war nämlich nie Ministrant und spielte früher Teufelsmusik in bösen Bands… 😉

Nachdem alles aufgebaut und auch unser Bratsche-Spieler (kann man eigentlich „Bratschist“ sagen?) Brilli eingetroffen war, checkten wir Sound. Wow, es klang von Anfang an toll! Die Alte Kirche hat einen wunderschönen Naturhall. Jürgen drehte so lange an den Reglern rum, bis es geradezu himmlisch klang. Vielleicht muss er ja doch nicht ins Fegefeuer… 😉

Am frühen Abend trafen LAZURIGHT samt Bandpapa Martin und einigen Gastmusikern in Rulfingen ein. Auch die Kollegen waren von der Alten Kirche hellauf begeistert. Gitarrist Hanni, der außerhalb seines Rockstar-Lebens Kunstgeschichte studiert, bekam sofort leuchtende Augen und ordnete das Gemäuer diversen Stilepochen zu. Barock und Rokoko. 🙂

Obwohl die Heizung voll aufgedreht war, erhöhte sich die Temperatur in der (K)Alten Kirche nur marginal. Als gegen 19.30 Uhr die ersten Besucher kamen, wurde es etwas wärmer. Eine knappe Stunde später legten LAZURIGHT los. Anfangs gab es ein technisches Problem in Form eines nervigen Brummens, das aus der PA-Anlage kam. Nippel und Jojo diskutierten mit Jürgen uns suchten nach dem Fehler. Wer sucht, der findet! Nach ein paar Minuten war das Brummen weg und LAZURIGHT hatten fortan makellosen Sound.

Nach LAZURIGHT bauten wir kurz um und eröffneten mit „The Thing About You“. Auch wir hatten zu Beginn unserer Show ein kleines technisches Problem mit Jojos Mikro. Als dieses behoben war, spielten wir vor ungefähr 70 Leuten einen unserer schönsten Auftritte des laufenden Jahres. Es machte unglaublich viel Spaß! Das Publikum in der Alten Kirche lauschte gebannt und war mucksmäuschenstill – ein Privileg, das man nicht alle Tage, sondern nur in besonderen Locations hat. Auch Feinheiten waren sehr gut zu hören, was bei einer Unplugged-Show natürlich toll ist. Bei romantischem Kerzenlicht präsentierten wir sowohl alte als auch neue Songs mit großer Hingabe. Sédon wechselte zwischen Drums und Cajon hin und her. Ab und an betrat Brilli die Bühne und bereicherte unseren Sound um sein an diesem Abend hervorragendes Bratschenspiel. Besonders viel Applaus gab es für „Closer Tonight“, „Like A Rockstar“ sowie für unser JUSTIN TIMBERLAKE-Cover „What Goes Around…Comes Around“. Ingesamt präsentierten wir uns sehr souverän. Gelegentliche Spielfehler waren nicht störend, sondern sorgten eher für Belustigung – zumindest bei uns! 🙂 Als wir nach „Forward“ die Bühne verließen, gab es Applaus. Langen Applaus. Sehr langen Applaus. Für uns war es der längste Applaus in diesem Jahr. Freudig kamen wir zurück und präsentierten „The Boxer“ von SIMON & GARFUNKEL sowie „All Your Fault“. Hochzufrieden bedankten wir uns und mischten uns unters Volk.

Unseren spielerisch bestenfalls mittelmäßigen Unplugged-Gig im Bad Saulgauer Franziskaner hatten wir um Längen getoppt! Überall gab es Lob. Naja, manche Leute loben immer. Andere sind hingegen eher für kritische Töne bekannt. Dass DJ THOMAS FRIEDRICH eindeutig zu letzterer Gruppe gehört, dürfte in unseren Kreisen bekannt sein. Wenn selbst er ein Konzert als gelungen bezeichnet – und das war in Rulfingen der Fall – darf man sich als Musiker freuen und stolz sein! 🙂

Die LAZURIGHT-Jungs strichen relativ bald die Segel. Wir verabschiedeten uns in der gewohnten Herzlichkeit. Anschließend bauten wir ab. Ganz am Schluss fanden wir uns mit Martina und ihrem Team am Tresen zusammen und schimpften eine halbe Stunde auf die GEMA. Mindestens zwei Stunden wären angebracht gewesen… 😉

Mal wieder gilt es „Danke“ zu sagen: Miche Hepp (!), Martina und ihrem gesamten Team (Caudi & Co.), Brilli, dem Lichttechniker, LAZURIGHT, Fone Müller, Martin fürs Filmen, Alex fürs Fotografieren und Moni.

05.11.07

NOTEN UND TABS ZU "NEVER ENDING CHAIN"

Gitarristen und Bassisten aufgepasst! Ab sofort könnt ihr unter DOWNLOADS Noten und Tabs zu unserem Song „Never Ending Chain“ herunterladen. Um mit dem CD-Player mitspielen zu können, müsst ihre eure Instrumente einen halben Ton – die tiefe E-Saite sogar eineinhalb Töne – tiefer stimmen. Bei den meisten Stimmgeräten kann man hierfür b-Vorzeichen zuschalten. Sobald die Saiten stimmen, kann es losgehen. Viel Spaß beim Rocken!

22.10.07

TOUR DIARY – 20.10.07 | TUTTLINGEN, Jugendkulturzentrum

Nach zuletzt sanften Unplugged-Tönen stand für uns mal wieder ein „lauter“ Gig an. Im Tuttlinger Jugendkulturzentrum – kurz „JuKuZ“ – sollten außer uns auch LAZURIGHT, SIAMBOK und GUNG FU auftreten.

Letztere Combo aus Würzburg machte als Opener sofort kräftig Alarm. Vor allem Sängerin Sandra fanden wir sehr beeindruckend. Die kleine, fast schon zierliche Frau entpuppte sich als absolute Rockröhre mit einer unglaublichen Stimme! So sah es auch das Publikum und spendete kräftig Applaus.

Im Anschluss betraten wir die Bühne und legten uns vor ca. 150 Leuten mächtig ins Zeug. Stimmlich konnten wir mit Sandra natürlich nicht mithalten, aber he – wir sind schließlich Männer! 😉 Unterm Strich war es ein ordentlicher COLESLAW-Gig ohne nennenswerte Höhe- und Tief-Punkte. Jojo war sehr zufrieden, Nippel war mäßig zufrieden, Sédon war unzufrieden, Jürgen äußerte sich nicht. Schön, dass wir uns einig sind! 😉 Sédon hatte es während dem Gig sogar geschafft, sich mit dem Drumstick brachial auf den Daumen zu hauen. Wer Sédon kennt, der kann sich vielleicht vorstellen, dass das ziemlich schmerzhaft sein muss! 😉 Naja, wie auch immer. Jedenfalls konnten wir die Zuhörer zumindest so weit überzeugen, dass im Anschluss an unseren Gig ein paar CDs über die Merch-Stand-Theke gingen. Was will man mehr? 🙂

Nach unserer Show strichen Sédon und Jürgen sofort die Segel. Jojo und Nippel blieben noch. Als nächste Band rockten die Jungs von SIAMBOK das JuKuZ. Geht musikalisch in Richtung TOOL. Geht marketingtechnisch in Richtung RADIOHEAD. Noch Fragen? 😉

Zu guter Letzt gaben sich LAZURIGHT die Ehre. Hanni und Co. hatten das heimische Publikum im Griff und rockten souverän durch ihre altbekannten Songs. Gegen Ende wurde das Publikum zwar etwas lichter, aber alle Anwesenden waren begeistert!

Nach der Live-Musik war’s noch sehr spaßig im JuKuZ. Jojo unterhielt sich eine ganze Weile mit dem Chef des Hauses. Nico, Eva und Lisa waren ebenfalls da und zumindest letztere redete (mal wieder) wie der Teufel. Ein Kerl, den alle „Geier“ nannten, sorgte für viel Gelächter. Zunächst zerschmetterte er im Backstageraum versehentlich eine Flasche Cola. Die Scherben ließ er unter dem Sofa verschwinden, der/die/das Cola wischte er mit einem Kopfkissen auf. Nippel meinte besorgt: „Jaja, nachher wird’s wieder heißen, dass die Bands im Backstageraum randaliert hätten!“. Hanni entgegnete: „Das ist der Geier. Jeder, der den Geier kennt, weiß, dass er das war!“ 🙂 Alles klar!

Geier wurde seinem Ruf zu später Stunde mehr als gerecht. Beim anschließenden Besuch des Burger King trug er lachend sein Tablett durch das Restaurant und beförderte seine 0,5 Liter Fanta schlagartig auf den Boden. Das anschließende Gelächter kannte keine Grenzen… 😀

Herzlichen Dank an: Pablo, Hanni, Tommy, Gerd, Martin, GUNG FU, SIAMBOK, den JuKuz-Chef, das Mädel am Merch-Stand und alle, die vergessen wurden!

07.10.07

TOUR DIARY – 05.10.07 | BAD SAULGAU, Franziskaner ***UNPLUGGED***

Das dritte Konzert unserer kleinen Unplugged-Tour stand an. Es sollte aus mehrerlei Gründen ein besonderes werden. Zunächst einmal, weil wir seit Ewigkeiten nicht mehr im Franziskaner – Bad Saulgaus Kult-Live-Kneipe schlechthin – gespielt hatten. Darüber hinaus waren wir (im Gegensatz zu den Unplugged-Shows in Ravensburg und Stuttgart) an keine Spielzeit gebunden und konnten die Länge unseres Auftritts selbst bestimmen.

Jojo und Jürgen trafen sich am Nachmittag im Musik Markt Bad Saulgau, um die PA-Anlage einzuladen. An dieser Stelle geht schon mal ein riesengroßes Dankeschön an Alfons Müller, der uns letztere kostenlos zur Verfügung stellte! Im Franzis wurde sogleich aufgebaut. Einige Zeit später traf Nippel ein und packte ebenfalls fleißig mit an. Als er vor einer Monitorbox stand, steckte Jürgen bei geöffnetem Kanal „aus Versehen“ ein Kabel ein und verpasste Nippel eine 120er Dezibel-Ladung. So viel zum Thema „Unplugged“… 😉

Als auch Sédon und unser Gastmusiker Brilli mit seiner Bratsche eingetroffen waren, konnten wir unseren Soundcheck über die Bühne bringen. Franzis-Chef Hans Dangel versorgte uns nebenher mit Getränken und trockenen Sprüchen. So verging die Zeit wie im Flug. Plötzlich standen die LAZURIGHT-Jungs samt Papa Falkowski und einigen Gastmusikern im Franzis. Nach der obligatorisch herzlichen Begrüßung checkten auch die Kollegen Sound. Jojo und Nippel eilten zur Volksbank, um Wechselgeld zu besorgen, während Alex das Franzis mit ein paar Kerzen, Granulat und Teelichten bestückte und schließlich zusammen mit Sédon die Kasse inklusive Merch-Stand aufbaute.

Der Besucheransturm ließ nicht lange auf sich warten. Noch während LAZURIGHT mit ihrem Soundcheck beschäftigt waren, hatten Jojo, Nippel und Alex an der Kasse alle Hände voll zu tun. Im Laufe des Abends kamen 137 Besucher, so dass das Franzis zu unserer großen Freude brechend voll war. Auch Hans freute sich sichtlich über seine volle Kneipe, wenngleich er den Eintrittspreis von 3 Euro für deutlich zu niedrig hielt, wie er mehrfach zu verstehen gab: „1,50 Euro pro Band. Das ist ja ein Harz IV-Konzert!“ Jürgen lachte Tränen, als er diesen Satz vernahm. 🙂

Gegen 20.45 Uhr legten LAZURIGHT mit ihrer Unplugged-Show los. Neben den üblichen Instrumenten gab es Piano, Kongas und weiblichen Gesang auf die Ohren. Das Publikum fand von Anfang an Gefallen am Sound der Tuttlinger (bzw. Neuhausen ob Ecker) und belohnte jeden Song mit zünftigem Applaus. The monkeys are all around, man! 😉

Nach der LAZURIGHT-Show musste vieles umgebaut werden. Klavier rumschleppen und so. Wir richteten alles für unseren Auftritt her. Sogar ein mehrarmiger Kerzenständer fand Platz auf unserer Bühne, obwohl es dort ausgesprochen eng zuging. Nach dem Okay von Mischer Jürgen und einer kurzen Begrüßung von Jojo ging’s mit „The Thing About You“ und „Here And Now“ los. Es war herrlich, in die überraschten Gesichter des Publikums zu blicken! Auch „This Misery“ klang deutlich anders, als die „normale“ Version. Manch einer im Publikum schien geradezu erleichtert zu sein, dass wir mit „Air To Breathe“ und „Just Asking“ auch Songs spielten, die sich von der Original-Version nicht all zu sehr unterschieden, aber unterm Strich waren Überraschungen die Regel: Wir hatten uns zum Ziel gesetzt, unseren Songs ein komplett neues Gewand zu verleihen und das haben wir in den meisten Fällen auch durchgezogen. Ein Unplugged-Konzert soll schließlich etwas besonderes sein! Dass bei diesem Unterfangen manches seltsam erscheint, ist durchaus gewollt und einkalkuliert…

Sédon wechselte zwischen den Songs zwischen seinem Schlagzeug und seinem Cajon hin und her. Bei „Closer Tonight“ kam erstmals Gastmusiker Brilli zum Einsatz. Auch wenn seine Bratsche bei diesem Stück etwas verstimmt war, fand das Publikum sofort Gefallen am Streicher-Sound. Allgemein war der Applaus an diesem Abend üppig wie lange nicht mehr! Wir fühlten uns jedenfalls blendend und freuten uns sehr über die gute Stimmung im stilvollen Franzis-Ambiente. Für erstaunte Blicke sorgte unsere Unplugged-Version von „Like A Rockstar“. Beim Refrain kam auf die Eins ein Break und erst auf die Zwei das Wort „Rockstar“. Raffiniert, nicht? 😉

Nachdem wir in den letzten zweieinhalb Jahren ausschließlich eigene Songs gespielt hatten, präsentierten wir an diesem Abend auch ein paar extravagante Coversongs. Auf Jojos Vorschlag hin spielten wir JUSTIN TIMBERLAKES „What Goes Around…Comes Around“ und ernteten kräftigen Applaus. Tja, daran erkennt man die heimlichen Radio7-Hörer! 😉 Weniger bekannt war mit Sicherheit der Song „Pardon Me“ von INCUBUS, welchen Nippel an der Gitarre und Jojo am Gesang zu zweit vortrugen. Kein einfaches Unterfangen. Im Anschluss gab’s mit unserem Song „Forward“ wieder Bekanntes auf die Ohren. Diesmal hatte sich Brilli ausreichend Zeit zum Stimmen genommen und spielte seine Bratsche hervorragend.

Wir wollten die Bühne verlassen, kamen aber nicht weit, weil das Publikum sofort lautstark nach einer Zugabe verlangte. Mit „The Boxer“ von SIMON & GARFUNKEL präsentierten wir unseren dritten Coversong. Nippel tat dabei etwas, was wir alle viel öfter tun sollten: Er griff nach über zehn Jahren endlich mal wieder zur Blockflöte und spielte damit das Solo. Der allerletzte Song des Abends war schließlich „All Your Fault“ – wiederum mit Brilli an der Bratsche. Ein herzliches Dankeschön ans Publikum fürs kräftige Mitklatschen! Es war ein sehr schöner Unplugged-Gig für uns, der – zumindest was das Publikum anbetrifft – unsere Erwartungen deutlich übererfüllt hat! Mit so einer großen Resonanz hatten wir nicht gerechnet! Unsere spielerische Leistung ist zugegebenermaßen noch ausbaufähig, aber wir wollten noch nicht alle Karten auf den Tisch legen. Schließlich steht am 1. Dezember 2007 unser nächster abendfüllender Unplugged-Gig in der Alten Kirche in Rulfingen statt. 😉 Wenn’s euch im Franzis gefallen hat, dann empfehlt unsere Unplugged-Shows doch einfach weiter! Selbst eure Großeltern würden es dort schätzungsweise aushalten…

Nach unserer Show blieben wir noch sehr lange im Franzis und hatte eine ausgesprochen spaßige Party mit den LAZURIGHT-Jungs und vielen anderen Leuten. Lisa von LISA AND THE HOTROCKS unterhielt mit ihrem Temperament den halben Laden und gab Schnapsrunden aus. Auch Thimo, Manne und Stefan W. tranken lange Zeit mit, bis Franzis-Chef Hans Dangel schließlich keine Getränke mehr rausrücken wollte. Wenn wir gerade von Hans Dangel reden: Mittlerweile mag es vielen selbstverständlich erscheinen, dass wir bei ihm auftreten dürfen, da wir dazu in der Lage sind, ihm ein volles Haus zu bescheren. Wir möchten jedoch betonen, dass uns Hans bereits eine Auftrittsplattform geboten hat, als in Bad Saulgau kaum jemand wusste, wie man COLESLAW schreibt. Dafür, lieber Hans, möchten wir uns herzlich bei dir bedanken!

Darüber hinaus danken wir: Brilli, Fone Müller, Miche Hepp, LAZURIGHT samt Anhang, Alex (vor allem fürs Fotografieren!), Moni, der Franzis-Belegschaft, Thimo und dir!

02.10.07

TOUR DIARY – 30.09.07 | STUTTGART, Rosenau, In Blau ***UNPLUGGED***

Wenn man in einer Band spielt, führt einen diese Tatsache immer mal wieder zu Veranstaltungen der etwas anderen Art. Das von ROMAN WREDEN präsentierte „In Blau“ war definitiv ein Exot besagter Sorte. Als wir die wunderschöne Rosenau, ein schnuckeliger und edler Laden im Herzen Stuttgarts, betraten, waren wir sofort von alternativem Flair umgeben. Wir schüttelten einige Hände freundlicher Menschen und begaben uns sogleich auf die Bühne zum Soundcheck. Es lief alles wie am Schnürchen. Sehr gute Anlage. Sehr guter Monitorsound. Es gab keinerlei Probleme. Für viele der anwesenden Künstler mag das der Normalfall sein, aber wir selber freuen uns einfach, wenn man eine professionelle Location betritt, wo von vorne bis hinten alles passt. Vor allem Jürgen war erfreut: „Geile Anlage! Da kann man kreativ arbeiten.“

Nach einem kleinen Abstecher in eine nahegelegene Döner-Bude stellten wir dessen Überflüssigkeit fest, denn in der Rosenau wurden uns im Anschluss schmackhafte Kässpätzle und ein zutatenreicher Salat kredenzt. So was kann man sich nicht entgehen lassen! Wir holten uns Teller und aßen ein zweites Mal. 🙂 Großes Lob an die Küche!

Als die Veranstaltung begann, saßen wir mehr als gesättigt in der linken Hälfte der Rosenau und blickten gespannt zur Bühne. Der Singer und Songwriter ROMAN WREDEN eröffnete den Abend als Gastgeber selbst mit einem Song. Im Anschluss betrat der Solokünstler THE HELI ARC die Bühne und hatte eine ganze Weile lang mit technischen Problemen zu kämpfen. Offenbar war irgendein Kabel defekt, so dass das Mikrofon nicht funktionierte. Tja, so was kommt eben auch in professionellen Clubs vor. Als der Fehler endlich gefunden war, legte THE HELI ARC mit seiner One-Man-Show los: Er spielte verschiedene Melodien auf der Gitarre, nahm sie nebenher auf und ließ sie schließlich in einem Loop ineinander laufen. Nach einiger Zeit fügte er Schlagzeug und schließlich Gesang dazu, während das Spektakel auf einer Leinwand von Videos untermalt wurde. Auf diese Weise „baute“ der junge Kerl vier Songs zusammen. Alex meinte: „Das klingt wie PLACEBO.“ Jürgen fühlte sich hingegen an RADIOHEAD erinnert. Nippel bestätigte beides. Es war einfach eine eigenwillige Mischung. Weiter ging’s mit den beiden Singer und Songwritern PETER PIEK und LUCKA. Zwei filigrane Gitarristen, die – jeweils allein – melancholische Stücke präsentierten. Die Lacher auf ihrer Seite hatten im Anschluss KURT VON SUSO & THORSTEN SCHEERER: Die beiden begleiteten einen Drum-Beat mit Gitarre und minimalistischem Sprechgesang, ohne sich dabei all zu ernst zu nehmen. Vor allem das Stück „Auto“ war witzig. Es folgte erneut ROMAN WREDEN – nun aber in Begleitung von STEFAN CHARISIUS an einem afrikanischen Saiteninstrument: eine Mischung aus Harfe und Sitar. Prädikat an alle bisherigen Künstler: Technisch versiert, äußerst kreativ und total abgefahren!

Danach betraten wir die Bühne. Wir hatten uns kurzfristig dazu entschieden, mit „This Misery“ zu eröffnen. Unplugged ist dieser Song noch sperriger als im Original und daher nicht gerade eingängig. Zu „In Blau“ passte dieser Einstieg jedoch hervorragend! Weiter ging’s mit „The Thing About You“ und „Closer Tonight“. Zu guter Letzt spielten wir „Here And Now“. Nach jedem Song ernteten wir kräftigen Applaus. Obwohl wir unser Unplugged-Set als sehr soft einstufen würden, waren wir – verglichen mit den meisten anderen Künstlern dieses Abends – geradezu hart. Unser Sound schien dennoch zu gefallen. Wir erklärten dem Publikum mehrfach, dass wir normalerweise harte Rockmusik machen. Trotzdem verkauften wir nach unserem Auftritt ein paar CDs. Die werden sich wundern… 😉

Mal wieder gilt es „Danke“ zu sagen: ROMAN WREDEN, dem Rosenau-Team, dem Techniker, dem Mädel am Merchandise-Stand, Moni, Alex, Flo, Anne & Öre.

01.10.07

TOUR DIARY – 29.09.07 | ERTINGEN, Engel

„Gute Generalprobe, schlechter Auftritt. Schlechte Generalprobe, guter Auftritt.“ Wohl kaum ein Musiker wird bestreiten, dass an dieser alten Binsenweisheit was dran ist. Dass man jedoch mit gar keiner Bandprobe einen sehr guten Auftritt hinlegt, dürfte hingegen eher Seltenheitswert haben. An diesem Samstag war es so, doch alles der Reihe nach…

In Ertingen hat sich vor einigen Wochen ein neuer Kulturverein gegründet, welcher den Live-Club Engel mit regelmäßigen Veranstaltungen wiederbeleben will. Für jenen Samstag hatte Vereins-Chef Joachim Lange uns engagiert. Eine Vorband war mit LISA AND THE HOTROCKS schnell gefunden. Die neue Bad Saulgauer Combo besteht zum überwiegenden Teil aus altgedienten Musikern. Gitarrist ist kein geringerer als Didi Laaser, der vor allem für sein filigranes Solospiel bekannt ist. Zu Zeiten, als es COLESLAW noch nicht gab, hatten Jojo und Sédon mit ihm in der Formation FLEXIBLE BEATS gespielt. Wer sich näher für alte Zeiten interessiert, der möge sich unsere HISTORY zu Gemüte führen.

Genug Nostalgie! Kommen wir zum eigentlichen Geschehen: Der Aufbau im Engel bereitete mangels Mikrofonkabel und Ständer zunächst einige Probleme. Wir telefonierten kurz und schon wurden die fehlenden Utensilien von Freunden angekarrt. Die Soundchecks konnten beginnen. Joachim servierte uns im Anschluss schmackhafte Seelen.

Gegen 21.30 Uhr legten LISA AND THE HOTROCKS los. Es gab alte Rockklassiker von BLUE ÖYSTER CULT, REM, U2, DAVID BOWIE und Konsorten auf die Ohren. Leider ließ die Besucherzahl zu wünschen übrig. Außerdem war es recht kühl im Engel. Lediglich auf der Bühne ging es dank Spotlights heiß her, wobei LISA und ihre Kollegen dennoch cool blieben und routiniert ihr Set vortrugen. Das kleine Publikum applaudierte lautstark. Auch Miche Hepp von der Schwäbischen Zeitung wippte kräftig mit dem Beat, während er zahlreiche Fotos schoss. In der Mitte des Gigs sorgte Gitarrist Didi für Gelächter, als er sich Jojos Akustik-Gitarre auslieh und mit einem lauten Krachen einen Kapodaster befestigte. Wie durch ein Wunder blieb die Klampfe unversehrt! 😉 Jürgen meinte nach der Show zu Didi: „Es war geil, aber mir hat dein viertelstündiges Gitarrensolo gefehlt!“ 😉

Im Anschluss legten wir uns ins Zeug. Wir waren im Vorfeld etwas verunsichert, weil wir nicht geprobt hatten. Falsch! Wir hatten geprobt, aber ausschließlich für unsere derzeit laufende Unplugged-Tour. Für einen „normalen“ Auftritt ist das schlimmer, als nicht zu proben, denn man hat ständig die umarrangierten Songabläufe im Kopf. Somit fürchteten wir, im Engel einen bestenfalls mäßigen Gig hinzulegen, doch weit gefehlt: Kaum standen wir auf der Bühne und das Intro war verklungen, fühlten wir uns blendend und präsentierten eine unserer souveränsten Shows in diesem Jahr. Wir waren ist Bestform! Schade, dass nicht mal 40 Leute da waren. Wir hatten dennoch einen Heidenspaß und konnten zumindest die Anwesenden restlos überzeugen. In der Mitte unseres Sets präsentierten wir eine kleine Unplugged-Einlage, um ein wenig Werbung in eigener Sache zu machen. Kam ebenfalls gut an. Wer mehr davon hören will, der möge am 5. Oktober in den Franziskaner Bad Saulgau kommen! Wir würden uns freuen (und Dangel-Hans sicher auch)… 😉

Nach unserem Gig blieben wir noch eine ganze Weile im Engel, redeten über alte Zeiten, über den neuen Kulturverein und über Gott und die Welt.

Dank und Grüße gehen an: Miche Hepp, den Kulturverein Engel, Thimo & Sigi, LISA AND THE HOTROCKS, Alex, Moni & Julian.

26.09.07

UNPLUGGED-TOURDATEN

22.09.07 | RAVENSBURG, Gemeindesaal Dreifaltigkeit, Earworm Festival
30.09.07 | STUTTGART, Rosenau, In Blau
05.10.07 | BAD SAULGAU, Franziskaner
01.12.07 | RULFINGEN, Alte Kirche
15.12.07 | EISLINGEN, Jugendhaus Talx, Benefizkonzert
19.01.08 | BIBERACH, Altes Haus
01.02.08 | BAD SAULGAU, Café Bar Forum, Let’s Rock Party
04.02.08 | TUTTLINGEN, Irish Pub

Infos zu den genauen Spielzeiten usw. findet ihr hier. Besonders zu empfehlen sind die Shows im Franziskaner Bad Saulgau, in Rulfingen und in Tuttlingen, da wir und LAZURIGHT dort für unschlagbare drei Euro Eintritt abendfüllend auftreten. Bei einzelnen Songs wird uns ein Gastmusiker an der Bratsche begleiten. Ihr dürft gespannt sein!