02.03.10

WAS BIFFY CLYRO ÜBER UNSEREN BANDNAMEN DENKEN

Die Band BIFFY CLYRO dürfte vielen von euch ein Begriff sein – vor allem aufgrund ihres melodischen Hits „Mountains“. Derzeit sind die schottischen Alternative-Rocker auf Welttournee und waren kürzlich auch in Deutschland unterwegs. Jojo und Nippel haben im November ein Konzert in München gesehen und waren begeistert.

In Interviews werden BIFFY CLYRO häufig auf ihren seltsamen Bandnamen angesprochen. In diesem Zusammenhang hat Frontmann Simon Neil kürzlich folgenden Satz gesagt: „I saw a sticker for a band called Coleslaw. That’s an even worse name than Biffy Clyro.“ 🙂 HIER könnt ihr das Interview lesen.

Hat man da noch Worte? Wir fühlen uns geehrt und werden auch in Zukunft in jeder Location, in der wir auftreten, einen Sticker an die Wand kleben. Any promotion is good promotion! 😉

01.03.10

TOUR DIARY – 27.02.10 | A – BLUDENZ, Villa K.

Der fünfte Auslands-Gig unserer Bandgeschichte stand an. Jürgen konnte leider nicht mit dabei sein. Mit Jojo und Sédon am Steuer düsten wir in die benachbarte Alpenrepublik. In der Gegend um den Pfändertunnel standen wir in einem riesigen Stau. Vignetten mussten wir trotzdem kaufen. An der Verkaufsstelle war ebenfalls Stau. Tja, so isch halt.

Mit knapp einer Stunde Verspätung trafen wir in der Villa K. ein. War aber kein Problem. Chef des Hauses ist ein netter Kerl namens Thomas, der bei allen Leuten Respekt genießt und von jedem Möter genannt wird. Fürs leibliche Wohl und beste Unterhaltung sorgte die reizende Tina. An der Technik war ein kompetenter Kerl namens Andreas am Werk. Gott sei Dank, denn wie gesagt hatten wir Jürgen nicht mit dabei.

Während dem Abendessen lernten wir die anderen Bands (CHIA und THE EQUAL RIGHTS) kennen. Allesamt etwas jünger als wir und allesamt aus der Gegend um Dornbirn bzw. Bludenz. Möter zeigte uns unser Schlafgemach: Den Regenbogenraum! 🙂 Neben ein paar Betten, bunten Wänden und einem Frühstück für den nächsten Morgen, stand auch ein Apple bereit. Ein Apple für Kinder. Sédon hatte große Freude damit.

Ca. 50 Leute kamen in die Villa K. Gegen 21.00 Uhr betraten CHIA die Bühne. Bemerkenswert ist die hohe Stimme des Frontmanns. Ging ein wenig in Richtung Claudio Sanchez von COHEED AND CAMBRIA. Die Lokalmatadoren von THE EQUAL RIGHTS präsentierten in Anschluss eine Mischung aus Punk und Hardcore. Textlich gingen die Bludenzer sehr politisch zu Werke.

Als dritte und letzte Bands des Abends präsentierten wir unser Set. Es rockte von Anfang bis Ende. Obwohl uns in Bludenz keiner kannte, waren die Leute sehr aufgeschlossen gegenüber unserem Sound und rockten mit uns. Dank Andreas hatten wir guten Monitorsound und fühlten uns blendend. Als Nippel sich direkt nach der Show bei ihm bedankte, meinte er: „Geil, Jungs, endlich Signale!!“ 🙂

Im Anschluss verkauften wir ein paar CDs. Der Abend war noch lange nicht vorbei. Wer lernten sehr viel Leute, unter anderem die Band POINT BLANK, kennen, und wurden noch ausgiebig ins Nachtleben von „Bludenz City“ eingeführt. Auch das Team der Villa K. war mit dabei, als wir zunächst in „Jude’s Bar“ und dann in einem weiteren Laden abstiegen. Sehr nette und offenherzige Menschen, die Vorarlberger! Die Nacht verging wie im Fluge…

In den frühen Morgenstunden sagten wir „Tschüss“ und spazierten wieder durch die Bludenzer Nacht. Auf halber Strecke mussten wir einmal rennen, weil Fußballgott Nippel einen rumliegenden Fußball auf ein Auto bolzte. Unter Jojos Führung fanden wir zielsicher zurück in die Villa K. und begaben uns ganz nach oben in den Regenbogenraum. Sédon und Linda nächtigten direkt dort, Nippel und Jojo schliefen in einem kleineren Nebenzimmer. Es dürfte halb sechs gewesen sein, als wir unsere Äuglein schlossen. Nur vier Stunden später wurden Sie unsanft wieder aufgerissen, als Jojo ein schallendes „Moooorgaaa!“ durch den Regenbogenraum posaunte. Nach einem ausgiebigen Frühstück düsten wir zurück nach Deutschland.

Für einen überaus gelungenen Rock-Abend inklusive Stadtführung bedanken wir uns bei: Möter, Tina, Andreas vom FOH, Cornelius, Babsi und ihren Bandkollegen, Heinz aus Tschagguns und allen anderen Leuten, mit denen wir eine gute Zeit hatten – ihr wisst, wer ihr seid!

 

„Eeeaaaal diiiiiiiiihhhhhhhhhh!!!“

 

25.01.10

TOUR DIARY – 23.01.10 | MENGEN, Jugendhaus

Am Abend zuvor noch unplugged in Konstanz, sollte es an diesem Samstag mit einem „lauten“ Gig im Mengener Jugendhaus weitergehen. Direkt nach der Ankunft aus Konstanz fuhren Jürgen und Nippel zum MMBS und beluden Jürgens Karre. Am späten Nachmittag düsten wir nach Mengen. Da wir im Gegensatz zum Vorabend eine Anlage und unsere komplette Backline transportieren mussten, waren wir in vier Autos unterwegs.

Das Mengener Jugendhaus befindet sich ungefähr da, wo früher die legendäre Alte Halle stand. Die war wirklich legendär! Total varratzt, besch…eidene Akustik, aber dafür fanden dort sensationelle Rockkonzerte statt. Auch große Bands waren regelmäßig zu Gast. Jürgen bekommt bis heute glasige Augen, wenn er davon erzählt, wie er einst vor der Alten Halle mit den Jungs von SEPULTURA Frisbee gespielt hat…

Zurück zur Gegenwart: Wir betraten das (mit eineinhalb Jahren noch sehr junge) Jugendhaus und wurden vom Team um Jörg, Nadine und Co. freundlich begrüßt. Zufrieden stellten wir fest, dass sich der Neubau mit seiner mittelgroßen Bühne hervorragend für Konzerte eignet. Wir bauten in Ruhe die Anlage auf. Alles Routine. Mittlerweile. Dank Jürgen. 🙂 Jojo einigte sich nebenher mit Nadine auf Lotto-Zahlen. Leider wurde es nur ein Zweier (beim Lotto versteht sich). Was in der Schule gut ist, ist beim Lotto scheiße. Tja.

Am Abend wurden wir von „Herbie“ mit ausgezeichneten Kässpätzle versorgt. Großes Kompliment! Es schmeckte wie bei Mama. Auch die Kollegen von TRINITY LANE, eine junge Combo aus Bad Saulgau, schaufelten kräftig in sich rein. Top-Essen! Auch sonst war alles cool. Lotto, Fiebertabletten, GEMA-Listen – die Leute aus dem Jugendhaus waren für alles zu haben! 🙂

Kurz nach neun eröffneten TRINITY LANE den Abend mit rockigen Britpop-Nummern. Frontmann Johannes ließ sich sein Fieber nicht anmerken und hielt tapfer durch. Dass eine Frau am Bass eine sehr gute Idee ist, weiß man spätestens seit den SMASHING PUMPKINS.

Gegen halb elf rockten wir los. Leider ohne Roosophon, denn das ist seit unserer Illertissen-Show verschollen. Falls es irgendjemand findet – sei es in Illertissen, im MMBS oder sonst wo – bitte melden! Wir rockten also ohne Telefoneffekt durch unser Programm und freuten uns, dass über 70 Leute ins Jugendhaus gekommen waren. Besonders freuten wir uns über die beiden jüngsten Besucher Paul und Max. Die beiden waren im vergangenen August bei unserem Kindersommer-Angebot mit dabei gewesen. Im Mengener Jugendhaus standen sie nun ganz vorne und gaben sich die volle Dröhnung. 🙂 Der Papa von Max stand etwas weiter hinten und war sichtlich stolz auf die Knaben. Musikalische Früherziehung der etwas anderen Art. Wir finden’s klasse!

Ohne den Jungs von THE CARRIAGE zu nahe treten zu wollen: Es war wohl vernünftig, dass Max und Paul vor dem Gig der Kollegen nach Hause gingen, denn Shouter Sandro und seine Mannen bließen mal wieder eine bombastische Soundwalze von der Bühne, die für so junge Gehörgänge bestimmt nicht gesund gewesen wäre! 🙂 Wir fanden die Show fett und freuten uns über brechende Hooks, Formationstanz und die Original-Version von „Paranoid“.

Für einen gelungenen Konzert-Abend bedanken wir uns bei: Jörg, Nadine, Herbie und allen anderen Leuten aus dem Jugendhaus Mengen sowie bei Fone Müller für die preisgünstige Anlage.

24.01.10

TOUR DIARY – 22.01.10 | KONSTANZ, Turm ***UNPLUGGED***

Unser erster Gig im neuen Jahrzehnt sollte im Turm in Konstanz stattfinden. Der Turm ist eine nette Szene-Kneipe, in der regelmäßig Bands auftreten. Mit Unplugged-Equipment düsten wir in Nippels Karre an den Bodensee und begrüßten unsere Freunde von RUNLET, die bereits aufbauten.

Sédon kam etwas später, weil er an diesem Freitag eine Schreiner-Fortbildung absolviert hatte. Wie manche von euch vielleicht wissen, ist unser Drummer Experte für Haustüren. Auf seiner Fortbildung hat er gelernt, wie man mit einem Stück Draht (und anderen Dingen) Haustüren öffnet. Ohne Scheiß! Falls euch also demnächst jemand die Bude ausräumt, wisst ihr ja, wer in Frage kommt… 😉

Beim Soundcheck von RUNLET gab es technische Probleme. Die Ursache: Eine kaputte Endstufe. Genaugenommen waren es sogar eineinhalb. Hmm, was tun? Da war guter Rat teuer, zumal das Musikgeschäft Ebert, das sich direkt neben dem Turm befindet, bereits geschlossen hatte. Wie’s der Zufall so will, saß jedoch ein Typ im Turm, der zwei Endstufen in einem Lager ganz in der Nähe hatte. Er sprang also für uns in die Presche, so dass wir die PA-Anlage doch noch zum Laufen bekamen. Manchmal braucht man einfach Glück!

Als wir um kurz nach neun loslegten, war der Laden proppevoll. So ca. 100 Leute. Ein paar von Nippels Konstanzer Ex-Mitbewohnern waren am Start. Außerdem hat der Turm offenbar viele Stammgäste, die bei Konzerten vorbeikommen. Das Publikum war sehr interessiert und aufgeschlossen für unseren Sound. Sowohl düstere Stücke wie „This Misery“ als auch fetzige Nummern wie „Like A Rockstar“ kamen sehr gut an. Auch unser TIMBERLAKE-Cover „What Goes Around Comes Around“ sorgte einmal mehr für erstaunte, aber freudige Gesichter. Die Stimmung blieb durchweg klasse und so war es auch nicht verwunderlich, dass am Ende nach einer Zugabe verlangt wurde und ein paar CDs den Besitzer wechselten. Danke Konstanz! Wir kommen gerne wieder.

Auch RUNLET kommen bestimmt gerne wieder. Jedenfalls ging das Publikum auch bei unseren Kollegen sehr gut mit und nahm sich die Textzeile „Life’s too short to live it bored“ zu Herzen! 🙂 So mag man das. Wir hatten während und nach der RUNLET-Show eine gute Zeit und wurden von der Turm-Belegschaft bestens versorgt.

Sédon und Jojo düsten gegen ein Uhr nach Hause. Nippel und Jürgen tranken noch ein Radler und nächtigten bei Nippels Ex-Mitbewohnerin Eva, der an dieser Stelle ein Dankeschön für die Übernachtungsmöglichkeit, die Pfannkuchen und die Gastfreundschaft gesagt sei.

Außerdem danken wir: Nadine und Margit Köster fürs Engagieren, RUNLET für die Anlage, das Drumset und die (wie immer) gute Zeit, Oli und dem Rest des Turm-Teams für Getränke, Schnitzel und Pommes und last but definitely not least dem netten Kerl, der uns mit seinen zwei Endstufen aus der Patsche geholfen hat.

24.12.09

DIPL.-ING. (FH) HELMUT

Unsere musikalische Zusammenarbeit mit den HipHop-Kollegen von LAUTSCHRIFT liegt bereits eine gefühlte Ewigkeit zurück. Was lange währt, wird endlich gut! Quasi als Weihnachtsgeschenk gibt’s den (völlig unweihnachtlichen) Song „Dipl.-Ing. (FH) Helmut“ ab sofort auf unserer MySpace-Seite.

Wie der Titel schon sagt, handelt der Song von einem Diplom-Ingenieur namens Helmut (Name von der Redaktion geändert). Ähnlichkeiten mit real existierenden Personen sind nicht beabsichtigt und rein zufällig. Nun aber genug der Vorrede. HIER ist der Song!

Wir wünschen euch frohe Weihnachten und alles Gute für 2010!

06.11.09

SEE YOU IN 2010!

Leider wurde unser Österreich-Gig von Seiten des Veranstalters auf Februar verschoben. Somit werden wir erst 2010 wieder auf der Bühne stehen. Da dann aber mit genesenem Mittelfinger, frischem Elan und neuen Songs… 😉

SEE YOU IN 2010!

01.10.09

ÖSTERREICH-GIG

Im November steht der fünfte Auslands-Gig unserer Bandgeschichte an: Wir spielen am 21.11.09 in der Villa K. in Bludenz / Vorarlberg.

Ähnlich wie der FC Bayern sind auch wir vom Verletzungspech erfasst worden: Jojo hat sich nach der Illertissen-Show beim Ausladen den linken Mittelfinger gebrochen und darf die nächsten vier Wochen nicht Gitarre spielen. Wir sind jedoch zuversichtlich, dass er bis zum Bludenz-Gig wieder fit ist!

27.09.09

TOUR DIARY – 25.09.09 | ILLERTISSEN, After Sunset Festival

Nachdem unsere letzten beiden Gigs ins Wasser gefallen waren (das ist durchaus wörtlich zu nehmen!), stand in Illertissen endlich mal wieder ein Konzert an, bei dem wir die Bühne betreten durften! Entgegen unserer Ankündigung handelte es sich beim After Sunset Festival um kein Open Air. Es sollte in einer großen Halle des städtischen Bauhofs stattfinden. Diese war an vielen Stellen offen. Quasi eine Art „Halb Open Air“.

Als wir nach einer längeren Irrfahrt über mehrere Umleitungen in Illertissen ankamen, begrüßten wir freudig Dilara, Lothar und weitere nette Menschen aus dem Veranstalterkreis, die wir bei unserem Frühjahrskonzert im Illertissener Jugendtreff kennen gelernt hatten.

Dank der professionellen Technik-Crew um Michael, Kai und Kollegen wurden wir auch von technischer Seite bestens umsorgt und konnten einen ausgiebigen Soundcheck machen. Analog-Fan Jürgen musste sich ausnahmsweise an einem Digitalpult zurechtfinden.

Als erste Band des Abends betraten die Jungs von LÄNDERSPIEL die Bühne und präsentierten großteils Deutschrock. Die meisten Songs stammten aus eigener Feder – nur vereinzelt wurden Covers wie z.B. „Okay“ von FARIN URLAUB eingestreut. Die riesige Halle füllte sich zäh.

Auch als wir einige Zeit später losrockten, war die Halle alles andere als voll. Immerhin schafften wir es, einige Dutzend Leute vor die Bühne zu locken. Allerdings standen mindestens genau so viele draußen vor der Halle. Das Publikum teilte sich im Prinzip in zwei Hälften: Die eine Hälfte war sehr musikinteressiert und rockte in der Halle kräftig mit. Die andere (zum großen Teil minderjährige) Hälfte stand desinteressiert draußen vor der Halle und schüttete kräftig Alkohol in sich rein. Tja, jedem das seine! 😉 Wir gaben jedenfalls unser Bestes und konnten immerhin den musikinteressierten Teil des Publikums überzeugen.

Headliner waren MY NEW ZOO, die einige Gimmicks auf Lager hatten. Unter anderem betraten die Jungs mit Pferdemasken die Bühne und sprühten ihren Bandnamen als Graffiti auf einen Banner. Muss einem auch erst mal einfallen. Musikalisch war ebenfalls was geboten. Nicht ganz unser Stil, aber handwerklich gab’s nichts zu meckern.

Im Laufe des Abends hatten wir jede Menge Spaß mit Dilara, die mit ihrer netten Art für beste Unterhaltung sorgte. Da lassen wir doch gerne mal ein T-Shirt springen! 🙂

Spaß hatten wir auch mit dem Hydranten hinter der Halle, den Hobby-Feuerwehrmann Jürgen sogleich in Betrieb nahm… 🙂

Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ geht raus an: Dilara, Lothar, Elisa und alle Leute vom Jugendbüro Illertissen, Michael, Kai und die anderen Leute von der Technik.